an der Bucht von Pipervika

Am zweiten Morgen unseres Oslo-Besuchs haben sich die Regenwolken endlich verzogen. Unter einem nun strahlend blauen Himmel sieht der hohe Norden gleich viel freundlicher aus. So machen wir uns guten Muts auf nach Aker Brygge, dem Stadtteil, der sich um die Bucht Pipervika zieht. Seit dem norwegischen Ölboom ab den 1970er Jahren hat sich die Gegend allmählich zum populärsten Einkaufs- und Ausgehkomplex entwickelt.

Die alte Schiffswerft wurde 1982 geschlossen und ab 1986 verwandelten sich die Werkshallen in ein großes Shoppingcenter. Weitere industrielle Ziegelbauten erhielten einen neuen Schliff. Wohnungen, Bürohäuser, Restaurants und Kinos zogen die neue norwegische Konsumgesellschaft in diese urbane Landschaft.

Aker Brygge mit seinen vielen gut besuchten Restaurants
Imbiss an der Bucht von Pipervika

Besonders lebhaft geht es an der Bucht sonntags zu, wenn es auch die Norweger es an die frische Luft lockt, womit in diesem Fall allen voran die zahlreichen Gastronomiebereiche im Hafen gemeint sind. Obwohl die Preise auf uns ganz schön gesalzen wirken, gönnen sich die Norweger hier ihr Mittagessen bei hübscher Sicht auf das Rathaus und über die Buch auf die Festung Akershus.

Und auch wenn der Genuss von Alkohol generell eine sehr teure Sache in Norwegen ist, so steht doch die ein oder andere Flasche Champagner oder Wein auf den Tischen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Uhrturm am Hafen in der Bucht von Pipervika
Hafen an der Bucht von Pipervika

Wir belassen es beim Beobachten der Menschen und beim Schlendern über die Bootsanlegestege. Ein hübscher Uhrturm ziert den Hafen und wer nicht groß Essen gehen will,

bekommt an den kleineren Hütten einen günstigeren Snack. So lässt es sich hier gut verweilen, bevor wir unsere Besichtigungstour mit der Festung fortsetzen.

Blick in die Bucht von Pipervika
Hafen an der Bucht von Pipervika
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