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Sakkara - Stufenpyramide des Pharaos Djoser

endlich: ein 100 % bakschischfreies Dromedar

Nahe der antiken Stadt Memphis erstreckt sich ihr Friedhof: Sakkara. Das berühmteste Bauwerk ist die Stufenpyramide des Djoser. Dabei hatte der Architekt Imhotep zunächst gar nicht an den Bau einer Pyramide gedacht. Ihm ging es darum, eine quadratische Mastaba für Djoser zu errichten. Erst später erweiterte er den Bau in fünf weiteren Bauphasen zur insgesamt sechsstufigen Pyramide.
Die Stufen sollten dem Pharao den Aufstieg in den Himmel ermöglichen, damit zu seinem wahren Vater, dem Sonnengott Re, gelangt.

die Stufenpyramide des Pharaos Djoser
Ausgrabungsstätte bei Sakkara
Säulengang in Sakkara

Wir selbst gelangen nach dem Ticketschalter über einen Aufgang zur Unas-Pyramide. Sie ist so klein, dass sie von den meisten Besuchern allerdings gar nicht als Pyramide wahrgenommen wird.
Eindrucksvoller sind da die ersten steinernen Dächer, welche heute noch von Steinsäulen getragen werden.
Wahrscheinlich haben die Steinmetze den Stein nach Vorbild des damals üblich verwendeten Baumaterials nachempfunden: die Säulen als Baumstämme, das Steindach als Schilfdach. Dabei gelang es ihnen jedoch noch nicht, frei stehende Säule zu schaffen, sodass jede Säule mit einer Wand zur äußeren Mauer verbunden ist.

Blick nach Gizeh
Leiter in den Himmel, die Stufenpyramide von Sakkara

Weil Sakkara nicht zum üblichen Ausflugsprogramm der 1-Tages-Fahrten zählt und nur wenige Urlauber in Kairo übernachten, ist es hier angenehm ruhig. Mal abgesehen davon, dass auch hier ein paar Wachmänner und ein paar Leute, die einfach nur herumlungern, auf ein kleines Trinkgeld hoffen.

Während ich mich frage, ob wir, sollten wir den Männern etwas geben, nicht jede Menge andere zum Betteln ermuntern, betätigt sich unser Reiseleiter als »Scheinwerfer«. »Die Wachleute verdienen nur sehr wenig«, erklärt er.

Blick von Sakkara zur Roten und Knickpyramide
und noch ein Bild

Im Gegensatz zu den Pyramiden von Cheops und Chephren lässt sich die Stufenpyramide ohne große Strapazen umrunden. Zum einen, weil sie mit einer Grundfläche von 121 auf 109 Meter deutlich kleiner ist, zum anderen aber auch, weil die Luft über Sakkara trockener und sauberer als bei Kairo ist.

Blickt man vom Wall westlich der Pyramide nach Norden, kann man mit etwas Glück über die Pyramiden von Abusir und Sawjet el-Arjan bis zum Plateau von Gisa sehen, während weiter südlich die Knickpyramide und die Rote Pyramide zu sehen sind.

VG Wort
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