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Unterquerung einer niedrigen Nil-Brücke

Die Solaris I duckt sich...
...denn da wird´s eng nach oben.

Nach dem Mittagessen, gut drei Stunden vor der Schleuse in Esna, stoßen wir uns beinahe den Kopf an der nächsten Überraschung. Dass der vordere Mast gelegentlich umgelegt wird, sind wir ja schon gewohnt. Außerdem aber sind alle Pfeiler umgelegt, sodass sich das Sonnendach nunmehr auf den Stühlen und Liegen stützt.

Ein Blick nach vorne verrät uns den Grund, kommen wir doch unter einer so niedrigen Brücke hindurch, dass wir leicht an den Stahlbeton greifen können. Den Kopf hätten wir uns zwar nicht angeschlagen. Unwillkürlich ziehen wir ihn aber dennoch ein, als wir die Brücke passieren.

Kopf einziehen!!!
Hau ruck!
Industrieanlagen südlich von Esna

Wenige Minuten Nil abwärts ist der Spuk dann auch schon wieder vorüber. Mit vereinten Kräften richtet die Crew das Sonnendach wieder auf, werden die Pfeiler wieder fest mit dem Deck verbunden und der vordere Mast aufgestellt.
Als schließlich die meisten anderen Gäste an Deck sind, sieht es so aus wie immer - und wundert sich der ein oder andere lediglich darüber, dass die Liegen und Stühle ein wenig anders als vor dem Essen dastehen.

VG Wort
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