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Chelsea Market

die stylische Einzelhandelshalle

der Apple Store in Chelsea
Glastreppe im Apple Store in Chelsea

In Manhattans 14th Street verlassen wir den High Line Park über eine Treppe. Chelseas vergammelte Straßen bilden den Kontrast zur akkurat gepflegten Parkanlage, über die wir soeben spaziert sind.

Trotzdem leistet sich Apple ausgerechnet hier eine seiner größten Verkaufsfilialen. Der »Spielzeugladen für Erwachsene« wirkt an sich zwar langweilig, besitzt aber eine beeindruckende freistehende und gläserne Wendeltreppe.

in der Schlemmermeile des Chelsea Market
Weinhandlung im Chelsea Market

Uns interessiert jedoch eher der Chelsea Market, dessen Tore sich wenige Schritte weiter befinden. Wo früher in alten, mit viel roten Backsteinen gebauten Fabrikhallen gerackert wurde,

locken heute verschiedene Gastronomiebetriebe mit kulinarischen Leckerbissen. Wir finden sogar einen Berliner Currywurststand, welcher passend zur Wurst auch deutsches Bier vom Fass ausschenkt.

die Freiheitsstatue im Chelsea Market
Anne und Rita im Chelsea Market
Schilder im Chelsea Market

Eigentlich wollen auch wir uns ein Plätzchen zum Schlemmen suchen. Die Zahl der Besucher in der Markthalle hält sich zum Glück in überschaubaren Grenzen. Leider aber sind dennoch sämtliche Sitzplätze belegt. Und im Stehen essen? Muss nicht sein. Egal, so bleibt mehr Zeit für einen Bummel durch die Delikatessengeschäfte.

Damit haben wir reichlich Gelegenheit, um über die extrem hohen Preise zu staunen. Käsesorten, die wir von daheim gut kennen, kosten hier im Schnitt das Anderthalbfache. Und die Preise für Schokolade sind alles andere als eine zarte Versuchung. Verglichen damit geht es uns in Deutschland richtig gut.

Currywurst und deutsches Bier im Chelsea Market
Currywurst und deutsches Bier im Chelsea Market

Das Gebäude des Chelsea Market diente in früheren Zeiten als Keksfabrik. Hier wurde der berühmte Oreo-Keks erfunden. Der Bau der Fabrikhalle fiel damals mit dem Bau der High Line-Bahn zusammen. So konnte das Abstellgleis direkt ins Gebäude geführt werden.

In den 1990er Jahren nutzten Architekten die historischen Stadtartefakte zur Wiederverwendung für eine stylische Einzelhandelshalle. Das ist ihnen richtig gut gelungen, womit der Markt selbst an Regentagen ein dankbares Ziel darstellt.

im Chelsea Market von New York
Gewürzstand im Chelsea Market von New York
VG Wort
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