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Reptilienhaus im Gebäude der Otavi-Bahn

ehemaliges Bahnhofsgebäude der Otavi-Bahn
OMEG-Haus

An der Ecke Kaiser Wilhelm Straße und Windhoeker Straße kommen wir zum OMEG Haus und dem Bahnhofsgebäude der ehemaligen Otavi-Minen- und Eisenbahngesellschaft (davon leitet sich die Abkürzung OMEG ab).

Während es im rechten Gebäude ein Museum mit etwa 2.000 Büchern und eine lückenlose Zeitungssammlung von 1898 bis heute gibt, zieht es uns in das linke Gebäude, das Reptilienhaus.

im Reptilienhaus
im Reptilienhaus

Im Innern finden sich neben den verschiedenen Schlangenarten im Südwesten von Afrika eine Reihe Bilder, welche die teils verheerenden Folgen eines Schlangenbisses zeigen. So sehen wir die Aufnahmen von Kindern, deren Körper bis weit über der Bissstelle völlig vernarbt sind, nachdem das Gift große Teile des Gewebes zerstört hat.

Besonders gefährlich ist die Puffotter, weil sie träge ist, sich auf dem Untergrund kaum abhebt und nicht flüchtet. Tritt man auf sie, kann man nur hoffen, den Kopf zu treffen. Andernfalls beißt sie zu. Vorsicht ist außerdem bei den Spei-Kobras geboten, deren Gift sofort aus den Augen gewaschen werden muss.

kaum zu sehen ist die Seitenwinder-Schlange
munterer Gesell im Freigehege des Reptilienhauses
Unterkieferknochen eines Blauwals

Spätestens die Seitenwinder-Schlange verrät, warum Sydney immer besorgt nach Schlangen Ausschau hält, wenn ein paar Frauen während der Busfahrt eine zusätzliche Toilettenpause brauchen. Sie nämlich ist im Sand nur bei ganz genauem Hinsehen zu finden.
Wieder draußen, schauen wir uns das Gehege der Leguane an sowie einen riesigen Knochen. Er misst über sieben Meter und wiegt mehr als 500 Kilogramm. Und doch war er für einen Blauwal nicht mehr als ein Unterkiefer.

VG Wort
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