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Fotostopp am Otjikoto Lake

Man soll ja nicht lästern. Nein, man soll es nicht! Schließlich kann es einen selbst schneller treffen als man meint. Andererseits  ... so wundere ich mich doch etwas, als wir bei einem Gehege mit Elands (Elenantilopen) aussteigen und zwei Frauen sofort hinter dem Bus verschwinden,

während andere der Gruppe die Straße weiter laufen. Auf Rückfrage antwortet Sydney: »Ja, Sie können laufen. Es sind nur etwa 40 Meter bis zum nächsten Halt.« Und ja, natürlich gibt es dort Toiletten.

Elenantilope (Taurotragus oryx)
Antilope
Elenantilope (Taurotragus oryx)
Annette beim Otjikoto-See

Wenig später kommen wir damit also an den Otjikoto-See, den fast kreisrunden See, wie es heißt. Entstanden ist er durch den Einbruch einer riesigen Dolomit-Höhle. 1851 soll der See 55 Meter tief gewesen sein.

Kakteen beim See
Kakteen beim See

Da der See der Wasserversorgung von Tsumeb dient, sind es heute nur noch 36 Meter an der tiefsten Stelle. Dafür schwimmen jede Menge Talapia-Fische im See, welche in den 1930er Jahren im See ausgesetzt worden sind.

Otjikoto-See
Otjikoto-lake

Am oberen Rand des Sees angekommen, sieht das Wasser wirklich verlockend aus. Kann ich mir doch gut vorstellen, an einem heißen Sommertag durch das türkisfarbene Wasser zu schwimmen - oder gleich von einer geeigneten Stelle von oben hinein zu springen. Doch Vorsicht! 1927 ertrank hier der Postmeister von Tsumeb, Johannes Cook.

Weil man von ihm nie wieder etwas entdeckte, vermutet man, dass es in dem Gewässer starke Strudel gibt. Also schauen wir uns doch lieber die Kakteen am Ufer an, bevor wir dem angegliederten Tiergehege einen kurzen Besuch abstatten.

VG Wort
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