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Vingerklip, der Finger Gottes

Zurück vom Versteinerten Wald kommen wir über die C35 und, nach Khorixas, über die D2743 zum Vingerklip. Laut unserem Reisebuch erinnert dieser 35 Meter hohe Felsen ein wenig an den Finger Gottes (Mukurub) im Süden Namibias.

Während der Mukurub 1988 zusammenbrach, steht die Fingerklippe - noch. Denn die Sollbruchstelle ist bereits gut zu erkennen. Nicht zuletzt deshalb ist es auch verboten, auf den Felsen zu klettern. Wohl aber führen zwei Pfade bis hinauf zum Fuß der Fingerklippe.

meine starke Frau
Vingerklip
Aufstieg zum Vingerklip

Und die haben es echt in sich. Nicht, dass sie besonders steil wären. Es ist allein der rutschige, mit Kies, Geröll und Staub bedeckte Untergrund, der uns zu schaffen macht und mehrere Personen unserer Gruppe ausrutschen oder gar hinfallen lässt.

Zudem kommt man in der Hitze schnell ins Schwitzen und lässt die Konzentration nach, was ebenfalls nicht förderlich für einen sicheren Halt ist.

Steilwand
die Sollbruchstelle des Felsens ist bereits gut zu sehen
Termitenhügel in der Gegend von Khorixas
Sicht vom Vingerklip zu einer Lodge

Der Aufstieg aber lohnt. Denn am Vingerklip angekommen, eröffnet sich uns eine herrliche Aussicht über die Tafelberge im Ugab-Tal.
Etwas unterhalb der Tafelberge erkennen wir zudem eine Lodge, die Vingerklip-Lodge, die ihren Gästen ebenfalls einen herrlichen Blick über das weite, einst wasserreiche Ugab-Tal bietet.
Wir aber müssen weiter und halten nur noch kurz bei einem der vielen Termitenhügel. Und auch hier ist aufpassen angesagt. »Wenn ein Hügel offen ist, kann sein, dass eine Schlange darin liegt«, erklärt Sydney.

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