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Übernachtung im Hammerstein Restcamp

Nachmittag zur freien Verfügung? Nun gut, auch ohne den 200 Kilometer langen Wildpferde-Umweg kommen wir erst kurz nach 16 Uhr bei der Hammerstein Lodge an. Mit anderen Worten: knapp anderthalb Stunden vor Sonnenuntergang.

Entsprechend ungeduldig sind wir bei Ausgabe der Zimmerschlüssel. Schließlich wirbt die Lodge mit ihren Rotkatzen (eigentlich sind es Karakals, auch Wüstenluchse) und Geparden, die wir uns auf keinen Fall entgehen lassen wollen.

Auffahrt zur Hammerstein Lodge
struppiger Gepard

Auf den Weg zum Zimmer entdeckt Annette eine der Rotkatzen. Mit ihren blauen Augen folgt sie uns misstrauisch und lässt sich in der Eile auch nicht anlocken. Egal. Im Zimmer angekommen,

werfen wir unser Handgepäck aufs Bett und sind sogleich wieder draußen. (Um wenig später die paar Meter zurückzulaufen, um auch die Koffer flugs hineinzubefördern.)

am Abend gibt es Musik
zickische Karakal (Caracal caracal)
eine Trommel reicht oft zur rhythmischen Begleitung

Die Hammerstein Lodge an sich kann mit der Anib Lodge in der Kalahari und der Canyon Village Lodge beim Fish River nicht konkurrieren. Die Zimmer sind kleiner, der Eingangsbereich weniger schön gestaltet und die beiden Speisesäle sind nicht ganz so gemütlich eingerichtet wie die Räume der ersten zwei Lodges.

Dementsprechend bemerkt eine Mitreisende, dass die Lodges ab jetzt immer schlechter werden, wie ihr eine Freundin berichtet habe.

nach dem Essen singen die Mitarbeiter der Hammerstein Lodge
unser Zimmer in der Hammerstein Lodge

Gemessen an dem Reisepreis sehe ich jedoch keinen Grund zur Klage. Und dass die Überdecken im Bett etwas gammlig sind, fällt mir nicht einmal auf. Wohl aber (erneut) die Kälte. So steuere ich später beim Essen gezielt einen Platz ganz nah an einem der Gasheizstrahler an.

Schön finde ich, dass das Personal nach dem Essen für ein wenig Unterhaltung sorgt. Zuvor aber geht es erstmal zu den Geparden!

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