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Gnus im Etosha Nationalpark

Gnu
noch mehr Gnus

Zugegeben, Gnus sind nicht gerade die schönsten Antilopen, die in Namibia leben. Doch ist das Gnu dafür so ziemlich das bemerkenswerteste Tier, was durch die Steppen und Savannen Afrikas läuft. So brauchen die Kälber nur wenige Sekunden, um Laufen zu lernen.

Sie halten in dieser Disziplin den Weltrekord unter den Säugetieren. Und das müssen sie auch. Denn wenn ein Gnu Pech hat, wird es keine drei Minuten nach der Geburt bereits von einer Löwin gejagt.

und noch zwei Gnus
Gnu in einer Zebra-Herde
Gnu-Bulle

Schon zuvor beweisen die Gnus, dass in ihrem Leben jede Sekunde zählt. So führen über 90 Prozent aller Paarungen zum Erfolg. Zum Vergleich: ein Löwe muss einige Dutzend mal ran, bevor es kleine Kätzchen gibt.
Einzigartig ist auch die große Wanderung der Gnus. Wir hatten das Glück, kurz vor unserer Rundreise eine Reportage zu sehen, die die Gnus auf ihrer 3.000 Kilometer langen Reise durch die Serengeti Tansanias und die Masai Mara in Kenia zeigt. Ein Leben auf der Flucht.

Was wir auch im Etosha Nationalpark erleben. Zwar gibt es hier nicht so riesige Verbände wie im Osten Afrikas, als sich ein Löwe blicken lässt, bricht aber natürlich auch hier Panik in der Herde aus.

Von einer auf die nächste Sekunde stürmen die Gnus auf und davon. Obwohl wir etwas später in dieselbe Richtung fahren, werden wir - zumindest diese Herde - nicht wieder finden.

Gnus
VG Wort
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