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Rückreisetag oder auch letzter Tag in Myanmar

schöne Stunden im Volkspark von Yangon

Abreisetag – es ist soweit. Nach drei Wochen neigt sich diese wunderbare Reise ihrem Ende zu. Am letzten Tag bleibt uns jedoch noch viel, viel Zeit. Unser Flughafenshuttle holt uns erst am Abend um 22 Uhr ab. Wie ein Jahr zuvor in Bangkok überlegen wir auch in Yangon, ob wir das Zimmer für diesen Tag verlängern sollen.

Allerdings hatte das Nuovo City Hotel eine doch etwas niedrigere Preisklasse. Als kostengünstige Lösung lassen wir uns einfach mehr Zeit mit dem Frühstück, ruhen noch etwas aus, duschen, packen und checken erst um zwölf Uhr aus. So haben schon wir den halben Tag vertrödelt.

Hochbahn im People's Park von Yangon
Achterbahn im People's Park von Yangon

Volkspark von Yangon

Gegenüber dem Summit Park View Hotel befindet sich der People's Park, der Volkspark von Yangon. Laut unserem Reiseführer werden Touristen Eintrittsgelder von 5 USD pro Person abgeknöpft. Das wäre ja fast schon eine Unverschämtheit. Aber wir lassen uns überraschen.

Tatsächlich haben wir kaum das Parktor erreicht, als wir auch schon von einem Polizisten zum Kassenhäuschen gepfiffen werden. Anstelle der 5 Dollar müssen wir allerdings gerade mal 300 Kyat, also gut 20 Cent, für den Eintritt bezahlen. Das können wir uns ja gerade noch gönnen.

Anne wartet auf den Milchkaffee in Yangon
Clown im People's Park von Yangon
Lars hat schon seinen Milchkaffee

Heute ist Samstag. Da die Einheimischen ihre Freizeit gerne im Volkspark verbringen, ist hier bereits zur Mittagszeit einiges los. Wir spazieren an den Brunnen mit den steinernen Elefanten vorbei und haben einen schönen Blick auf die Shwedagon-Pagode. Zu dieser Zeit liegt das weitläufige Gelände jedoch in der prallen Sonne,

sodass wir bald zu den nahen Parkbäumen flüchten. Die Anlage an sich ist wunderschön gepflegt. Zwischen den Büschen hocken jede Menge Liebespaare, die sich unter Schirmen verstecken. Ein ganz ähnliches Bild haben wir schon in Sri Lanka gesehen.

im Westeingang zur Shwedagon-Pagode
in der Shwedagon-Pagode von Yangon

Doch der Volkspark beherbergt auch einen Vergnügungsteil mit einer ganzen Reihe Fahrgeschäfte wie Achterbahn, Frisbee und sonstigen Hüpfteilen. Mehrere Restaurants und Kioske bieten fettreiche Speisen und zuckerlastige Kalorienbomben an und auf einer Bühne übt sich so manch Amateursänger,

mit mehr oder weniger großem Erfolg, im Karaoke. Viele der Wochenendausflügler haben ihr Mittagessen mitgebracht und sitzen nun beim Picknick auf den Wiesen. Das freut natürlich die Hunde, die immer wieder einen Happen abbekommen.

Anne und ihr Montagstiger in der Shwedagon-Pagode
Vorzeigepilgerin in der Shwedagon-Pagode
Lars und sein Dienstagslöwe in der Shwedagon-Pagode

Nachdem wir dem Treiben eine Weile zugeschaut haben, ist uns nach einem leckeren Milchkaffee. Diesen werden wir bei den Restaurants im Park vergebens suchen. Wir versuchen es also in der Skybar unseres Nachbarhotels. Blöd nur, dass diese erst um fünf Uhr am Abend öffnet,

zumal die Dachterrasse dazu beitragen sollte, die Zeit bis zum Abend möglichst entspannt herumzukriegen. Aber gut, im Summit Park View Hotel gibt es auch ein Café und die Angestellten freuen sich gewiss auch über Umsatz. Damit zieht sich der Nachmittag allerdings noch immer in die Länge.

Shwedagon-Pagode

Am Nachmittag spazieren wir ein zweites Mal zur Shwedagon-Pagode. Immerhin war es bereits dämmrig, als wir sie zu Beginn unserer Reise besucht hatten. Diesmal nehmen wir die Rolltreppen beim Westeingang der Pagode. Wir schlendern noch ein paar mal um den Stupa herum und wünschen uns noch etwas Glück für die Zukunft.

Dafür leeren wir Wasser auf unser Geburtstagstier. Mit meinem Montagstiger habe ich es da ganz einfach. Denn diesen gibt es gleich zweimal. Lars' Dienstagslöwe hingegen ist nur einmal vertreten, und dieser ist ein wahrer Besuchermagnet, sodass er sich etwas in Geduld üben muss.

Brunnen der Weißen Elefanten - People's Park Yangon
die Shwedagon-Pagode in der Nacht

Wir verbringen einen schönen Nachmittag hier mit tollem Sonnenlicht. Gegen Abend versuchen wir nochmals unser Glück mit der Skybar vom Nachbarhotel. Das Übergießen unserer Geburtstagstiere scheint gewirkt zu haben. Denn nun ist auch diese geöffnet. Schade nur, dass sich das Getränkeangebot in engen Grenzen hält.

Egal, Hauptsache die Aussicht stimmt. Zudem treffen wir dort Dieter und Susanne. Somit ist der harte Kern der Gruppe wieder beisammen. Nur noch zu viert gehen wir später ein letztes Mal im My Garden Restaurant essen, bevor wir während der Happy Hour im Hotel auf unseren Shuttle warten.

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