Anzeige

Heimflug von Myanmar nach Deutschland

von Yangon über Dubai nach Frankfurt

Nachdem wir den Tag insgesamt gut herum bekommen, muss es noch mit dem Flug klappen. Aber warum haben alle anderen Fluggäste ein Ausreiseformular, während wir schon wieder ohne die nötigen Papiere dastehen? Zudem hat uns keiner erzählt, dass es bei Yangon auf dem neuen International Airport keine Aufenthaltsmöglichkeiten vor der Sicherheitskontrolle gibt.

Als Folge sitzen wir noch eine Weile im großzügigen Gang und trinken unsere Cola mit Susannes Rum leer. Glück gehabt, weil kaum haben wir ausgetrunken, kommt auch schon das Sicherheitspersonal und jagt uns durch die Kontrolle. Drinnen würde es Wasserspender geben – diese sind allerdings leer.

Anne und Lars im A380 auf dem Rückflug
Blick aus dem A380

Pünktlich landen wir ein paar Stunden später in Dubai. Dort müssen wir mit einem Shuttle den Terminal wechseln. Wir sollen uns im Wartesaal setzen und den nächsten Bus abwarten. Leider handelt es sich um einen alten, klapprigen Minibus. Dadurch werden die meisten Transferpassagiere, die sich hinsetzen, von den Neuankömmlingen überholt. Während wir gerade noch so Platz finden, dürfen sie auf den nächsten Bus warten.

Solch einen mittelalterlichen Service überzeugt Lars mal wieder wenig von diesem Land. Wie sollen wir jemals nach Dubai kommen? Um dem noch eins drauf zu setzen, hat der A380 gut eine Stunde Verspätung, angeblich wegen eines Neustarts der Elektronik. Als Folge müssen wir uns in eine lange Warteschlange hinter die anderen Flugzeuge anstellen.

der heldenhafte Prinz von Pindaya
der Goldene Felsen von Kyaiktiyo
der heilige Popa Taung Kalat

Durch die erneute stundenlange Verzögerung in Dubai verpassen wir in Frankfurt unseren bevorzugten Zug. Denn leider ist auch dieser Flughafen für solch ein großes Flugzeug schlecht ausgelegt. So dauert es ewig, bis das Gepäckband unsere Koffer ausspuckt. Und doch sind dies alles nur Nebensachen, die uns nicht wirklich belasten können.

Im Grunde sind wir zufrieden und lassen uns von nichts aus der Ruhe bringen. Schließlich können wir mit Myanmar auf eine wunderschöne Reise mit vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken zurückblicken. So sind wir uns schon bei der Heimfahrt im Bord Bistro der Bahn sicher, dass wir noch lange davon erzählen und schwärmen werden.

beim Golden Island Cottage auf dem Inle See
die Shwemawdaw Pagode bei Bago

»Mögen alle Lebewesen glücklich und zufrieden sein.«

VG Wort
Anzeige