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Zwischenlandung in Dubai

endlich mit dem A380 auf Reisen

Juchhu! Endlich fliegen auch die Freudenthals mit dem A380. Ja, der riesige Vogel fliegt jetzt schon einige Jahre um die Welt. Doch mit »Ich will auch mal A380 fliegen!« bin ich bei Lars auf taube Ohren gestoßen. Versuche wie »Sollen wir mal für ein paar Tage nach Dubai fliegen?« wurden stets mit einem schnöden »Nö, ist mir zu staubig dort.« abgetan. Und da Oman Air günstiger als Emirates ist, musste ich auch an Weihnachten zuvor ohne A380 über Maskat nach Bangkok fliegen.

Von unserem zweiten Flug zu den Seychellen will ich gar nicht erst anfangen. Damals tröstete ich mich damit, dass es sich irgendwann sicher mal ergeben wird. Heute, nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens, schreiben wir endlich den Tag »irgendwann«.

A380 von den Emirates
im A380 von den Emirates

Trotz der vielen Leute verläuft das Einchecken am Emirates-Schalter recht schnell. Das Boarding beginnt eine Stunde vor Abflug und ist durch verschiedene Zonen, die nach und nach aufgerufen werden, gut organisiert. Im Flugzeug sitzen wir knapp hinter den Flügeln und finden ausreichend Platz. Einzig der Service verläuft schleppend. So stehen die Tabletts mit dem Abendessen rund anderthalb Stunden am Platz, eh sich das Kabinenpersonal müht, sie wieder einzusammeln.

Da der Mann neben Lars bzw. auf dem Sitz am Gang schon eine halbe Stunde zuvor sein (Spezial-) Essen bekam, fühlt man sich doch einige Zeit lang gefangen. Dafür aber können wir wunderbar schlafen, da der große Vogel äußerst ruhig in der Luft liegt. Schöne Sache. Und natürlich auch schön, dass es Lars beim Einsteigen gelungen ist, Bilder vom Innenraum und der Treppe im vorderen Bereich des Fliegers aufzunehmen.

Treppe im A380
wir fliegen im A380 nach Dubai

In Dubai haben wir drei Stunden Aufenthalt und können uns in das Shopping-Vergnügen des Flughafens schmeißen. Wir können das aber auch genauso gut bleiben lassen. Irgendwie habe ich den Flughafen ganz anders in Erinnerung.

Doch beim Flug zu unserer Hochzeitsreise auf Sri Lanka waren wir wohl in einem anderen Terminal. Auf jeden Fall geht auch hier die Zeit recht schnell herum. Wir treffen bereits die erste Mitreisende aus unserer Reisegruppe und sind freudig gespannt auf die anderen Teilnehmer.

Restaurant am Flughafen in Dubai
frisches Brot im Flughafen von Dubai

Der Weiterflug nach Yangon/Hanoi – nun in einer Boeing – startet leider mit einer Stunde Verspätung. Wir rollen zwar noch pünktlich zur Startbahn, dann aber stoppt das Flugzeug und rührt sich nicht mehr vom Fleck. Als ich aus dem Fenster schaue, blicke ich in eine weiße Wand. Dichter Nebel hat die nahen Flughafengebäude verschluckt. So können wir erst einmal abwarten und Tee trinken.

Oder auch nicht, da es bei Startverzögerungen durch Nebel bei der Emirates keinerlei Service gibt und alle auf ihrem Platz ausharren müssen. Erst später erfahren wir, dass noch gut bedient sind. Denn zur selben Zeit kreist die Maschine einer anderen Mitreisenden über uns und wartet auf die Landeerlaubnis. Als sich der Nebel endlich lichtet, hat sie ihren Anschlussflug verpasst, während wir doch noch starten können.

Flughafengebäude von Dubai
in den vielen Läden vom Flughafen Dubai
ein Kamel aus Dubai
VG Wort
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