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Seidenweberei in Amarapura

vom Faden zum kunstvollen Longyi

Näherin in der Seidenweberei von Amarapura
Webrahmen in der Seidenweberei von Amarapura

Etwas überhitzt durch die U-Bein-Brücke besuchen wir als Nächstes eine Seidenweberei in Amarapura. Hier werden die kunstvollen Longyis hergestellt, welche von Braut und Bräutigam an Hochzeiten getragen werden. Die Muster werden wie bei Knüpfteppichen mit einzelnen Fäden auf verschiedenen Schiffchen gearbeitet.

Da die Weberin dazu eine Mustervorlage studieren und befolgen muss, ist sie hochkonzentriert und lässt sich auch durch Touristen nicht aus der Ruhe bringen. Zudem arbeitet sie verkehrt herum. Um das richtige Bild zu erkennen, muss sie einen Spiegel unter ihre Arbeit halten.

Weberinnen in der Seidenweberei von Amarapura
Seidenschals in der Seidenweberei von Amarapura
die Fäden sind auf verschiedene kleine Schiffche verteilt

Um solch einen Longyi herzustellen, braucht die Weberei einige Tage. Dementsprechend hoch sind die Preise. Da kaum Touristen so viel Geld für einen Longyi ausgeben würden, werden natürlich auch jede Menge Schals und andere, einfachere Textilien im Verkaufsraum der Seidenweberei angeboten. Wie wir bei unserer Rundreise in Laos erfahren hatten, soll man vor dem Kauf insbesondere auf die Ränder achten. Sind diese genäht, dann handelt es sich in der Regel um billige Industrieware aus China. Bei gewobenen Schals hingegen gibt es keine offenen Ränder. Damit kann hier auf das Vernähen verzichtet werden.

Video zur Seidenweberei in Amarapura

Aufnahmen von der Arbeit der Seidenweberinnen von Amarapura, die das Muster ihrer Arbeit nur über einen kleinen Spiegel erkennen können.
VG Wort
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