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Abschied von Moskau

Bilder auf dem Alten Arbat
Handlesen auf russisch

Moskau - wer diese Stadt richtig erkunden will, braucht deutlich mehr Zeit als die paar Tage, die wir zur Verfügung hatten. Und doch können wir es nicht wirklich bedauern, als wir die Stadt nach drei Tagen und vier Nächten wieder verlassen. Mag sein, dass wir nicht mehr so fit sind wie noch bei unseren Reisen nach Paris, Lissabon oder Barcelona. Sicher jedoch ist, dass uns Moskau ganz schön geschafft hat.

Fährt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, geht man in der Masse der Mitfahrer unter. Nimmt man, wie bei der Fahrt zum Kreml, das Auto, geht es nur schleppend voran. Und denkt man: »ach, das ist ja nur eine Station weit.«, so folgt die Strafe auf dem Fuß, da die Wege durch die Stadt gleichsam hart wie weit sind.

Feldkanonen Napoleons
Wehrmauer des Neujungfrauenklosters

Trotzdem ist Moskau eine Reise wert. Mehr noch: die Hauptstadt Russlands gehört unbedingt auf die Liste jedes Städtereisenden. Sei es der herrlichen Kathedralen wegen, der einmalig schönen Atmosphäre auf dem Roten Platz oder auch einfach, um sagen zu können: »Ich war in der größten Stadt Europas.«
Allerdings sollte man sich genauso unbedingt gut überlegen,

was man sich anschauen will und sich einen möglichst genauen Plan mit den einzelnen Metrolinien und Stationen ausarbeiten, um nicht in dem Trubel unterzugehen. Auch sollte man sich nicht von überteuerten Restaurants davon abhalten lassen, das Flair Moskaus zu genießen. Wir jedenfalls haben es trotz schmerzender Füße (und Beine, Knie, Rücken ...) nicht bereut, sondern einen ganzen Schwung Erlebnisse mit nach Hause genommen, die wir in keiner anderen europäischen Stadt gemacht hätten.

Blick vom Hotel Kosmos über das Allrussische Ausstellungszentrum
Kopfbahnhof Pawelezkaja
VG Wort
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