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Plätscherbachwanderung

im Nationalpark Black River Gorges

Wanderung zum Wasserfall
Annettes Schuhe nach der ersten Wanderung

Abermals durch den Black River gestiefelt (im Gegensatz zum ersten Mal nun mit Sandalen an den Füßen), beschließen wir auf dem Rückweg, dem Schild zu einem Wasserfall zu folgen. Nur leider beginnt es schon nach wenigen Metern wieder zu regnen.

Aber: lassen wir uns davon abschrecken? Nein, wir sind ja nicht aus Zucker! Einzig unsere Costa-Rica-erprobten Regenjacken ziehen wir vorsichtshalber schon mal an.

Wanderweg zum Wasserfall im Black River Nationalpark
hier verläuft die Wanderung im Bachbett
so gut sollte es mir mal gehen...

Was sollen wir sagen? Der zunächst leichte Regenschauer entpuppt sich als ausgewachsener, kräftiger Guss. Zudem müssen wir uns den Wanderweg bald mit einem Bach teilen. Geht es die ersten Meter noch am Ufer weiter, bleibt uns schließlich nichts anderes übrig, als mitten durch das Wasser zu stapfen. Nur gut, dass unsere Sandalen wasserfest sind. Leider aber haben wir keinerlei Ahnung, wie weit es bis zu dem Wasserfall ist

Zwar passieren wir noch eine Abzweigung, wo zwei andere Ziele genannt sind. Ein zweiter Wegweiser zu unserem Ziel, geschweige denn, eine Entfernungsangabe aber fehlt. Da um uns herum alles rauscht, könnte es nach der nächsten Kurve sein. Es könnte aber noch gut und gerne eine halbe oder ganze Stunde bis dahin dauern.

Plätscherbach im Nationalpark von Mauritius
Black River Gorges National Park

Die Ungewissheit ist es schließlich, die uns nach etwa 25 Minuten zur Umkehr zwingt. Abermals 30 Minuten später sind wir wieder zurück beim Parkplatz. Patschnass, aber irgendwie doch mit einem guten Gefühl - oder vielleicht auch eher einem witzigen Gefühl.

Denn so eine berauschende Wanderung hat man ja auch nicht alle Tage. Und dass wir auf dem Weg zu einem anvisierten Wasserfall zur Umkehr gezwungen werden, kennen wir ja schon - von Costa Rica ...

VG Wort
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