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Hotel Ajiad in Casablanca

Als wir beim Hotel Ajiad ankommen, ist es bereits kurz vorm Abendessen. Genügend Zeit, sich ein wenig im praktisch eingerichtetem Zimmer umzuschauen und um zu duschen, bleibt aber noch.

Später merken wir außerdem, dass wir hier ein knappes Dutzend kabellose Netzwerke erreichen, von denen rund die Hälfte offen und ungesichert ist, darunter zwei vom Hotel Ajiad. Zuvor geht es aber zum Essen.

Bad in unserem Zimmer (Nr- 502)
unser Zimmer im Ajiad

Das Restaurant ist ausgesprochen hübsch und marokkanisch eingerichtet und das Büfett ebenso übersichtlich. Die Auswahl ist klein, mit Huhn, Lamm und Rind sowie einem Topf voll Gemüse aber gegeben und auch gut gewürzt. Großartig lohnenswerte Vor- oder Nachspeisen können wir außer einer Suppe, etwas Salat und ein paar süße Teigstücke keine finden.

Stattdessen treffen wir die erste Marokkanerin, die versucht, uns übers Ohr zu hauen: beim Bezahlen der Getränke gebe ich ihr 200 Dirham (knapp 20 Euro) mit. Unsere beiden alkoholfreien Getränke sowie eine Flasche Wasser kosten 70 Dirham.

Restaurant
Restaurant

Nachdem wir eine ganze Weile auf die hübscheste der Bedienungen und unser Rückgeld warten, kommt sie schließlich und legt mir 30 Dirham auf den Tisch (wobei sie ihre Unterhaltung mit einer anderen Bedienung nur kurz unterbricht).

Bereits bei meinem ersten überlegenden »ähm« weiß sie sofort, was Sache ist und legt schnell den noch fehlenden Hunderter zu den 30 Dirham. Zu schnell für ein Versehen. Doch am ersten Tag hat man die fremde Während noch nicht so gut im Griff und schon gar nicht nach der langen Anreise. Wir sind ein erstes Mal gewarnt.

Rezeption und Lobby im Ajiad
Hotel Ajiad

Enttäuscht sind wir am nächsten Morgen vom Frühstücksbüfett, das lediglich aus verwässertem Saft, süßen Stücken, Honig und Marmelade sowie einem Topf voll teils kaputter Frühstückseier besteht.

Auch dieses soll bis zum Ende unserer Reise das schlechteste bleiben. Was schade ist, denn rein vom Optischen her ist das Ajiad gar nicht so schlecht wie es sich macht.

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