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Abends in Fès el-Bali

Am Abend fahren wir mit dem Taxi ein zweites Mal zum Blauen Tor. So wie wir hindurchgehen, dauert es nicht lange, bis wir das erste Mal angesprochen werden. Und gleich danach ein zweites und drittes Mal - wie auch bei jedem weiteren Restaurant, an welchem wir vorbeikommen.

Wir aber haben doch schon im Hotel gut gegessen und wollen doch nur das Flair der Altstadt erleben, bevor wir am nächsten Morgen nach Marrakesch fahren.

eine Seitengasse des Lebensmittel-Suqs
Abendstimmung in der Kisseria
eines von vielen Stoffgeschäften

Schließlich lassen wir die Restaurants hinter uns und kommen an zwei Metzgereien und einem Obststand vorbei. Auch andere Geschäfte sind noch geöffnet und sogar den Eingang zu einem Restaurant, welches in einem der marokkanischen Prachthäuser untergebracht ist, finden wir in der Rue Talaa Kebira.

Ob die Urlauber, die gleich hinter dem Blauen Tor hängen geblieben sind, wissen, welch schönes Ambiente sie hier verpassen?

Obstladen in der Kisseria nahe des Blauen Tores
Metzgerei im oberen Teil der Kisseria

Nach dem marokkanischen Restaurant wird es ruhiger in der Gasse. Ein alter Mann ruft uns zu, dass es sich nicht lohnt, weiter zu laufen, da die Läden im unteren Abschnitt geschlossen hätten. Gut möglich, dass es stimmt. Denn dort werden tagsüber überwiegend Lebensmittel verkauft.

Als wir der überdachten Gasse um ein paar Ecken bis in die Suq el Attarine folgen, sind tatsächlich einige Geschäfte geschlossen. Weil auch viele andere Händler ihre Waren verstauen, kehren wir mit dem guten Gefühl um, dass wir dieses Mal nicht die Orientierung in Fès el-Bali verloren haben - auch wenn wir nur der überdachten Hauptgasse gefolgt sind.

VG Wort
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