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Abstieg zur Felsenfinca Cosconar

Wanderung um das Massiv Puig Roig 5/7

Blick durch eine Kluft aufs Mittelmeer
Pfad südlich vom Puig Roig

Langsam lassen wir den Puig Roig hinter uns und passieren seinen Nebengipfel, den Roca Roja. Der Weg ist problemlos, wir müssen nur auf einige Stolperfallen achten, da auf dem Pfad größere Steinbrocken lieben, die im hohen Gras nicht zu sehen sind.

Beim Pas d´en Segarra biegt der Weg links ab. Unter uns erscheint eine verlassenen Polizeikaserne. Früher wurde von hier aus der florierende Tabakschmuggel an der Nordküste bekämpft. Schöner aber ist der Blick auf den majestätischen Puig Major im Hintergrund.

verlassene Polizeikaserne und der Puig Major im Hintergrund
Blick auf die Finca Cosconar

Jetzt ist es nicht mehr weit zur Finca Cosconar. Wenige hundert Meter vorher müssen wir einen Hang hinabsteigen, bei dem man sich echt wundert, dass das ganze Geröll noch nicht unten liegt, so leicht, wie es rollt. Dann enden die Pfade mit Hochgebirgscharakter. Über einen breiteren Weg geht es nun bequem zur Finca.

Die in eine überhängende Felswand gearbeiteten Häuser stammen aus der Zeit der Araber und sind angeblich über 700 Jahre alt. Heute sind die urigen Felsenhäuser verlassen. Aber bei Wanderern sind sie trotzdem ein beliebter Ort zum Verweilen. Mit anderen Worten: Wer seine Ruhe haben möchte, sollte möglichst schon vorher eine Pause einlegen.

wild wachsender Rosmarin
von Gras überwucherte Steinbrocken
Fingerhut

Nach der Finca Cosconar schlängeln sich kleine Sträßchen ins Tal hinab. Hier und da können gut sichtbare Abkürzungen genutzt werden.

Nachdem wir einen Pinienwald durchquert haben, führt der Weg in Serpentinen weiter talwärts durch einen weitläufigen Olivenhain.

die letzten Meter zur Finca Cosconar
Finca Cosconar, die Felsenfinca
VG Wort
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