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Start am Cúber-Stausee

Wanderung um den Puig de Tossals Verds 1/6

Für die Wanderung um den Puig des Tossals Verds fahren wir mal wieder die uns schon bekannte Strecke von Port de Sóller nach Lluc. Nach 20 Kilometern erreichen wir den Embassament de Cúber, einen der großen Stauseen in der Serra de Tramuntana.

Wir sind früh dran, sodass wir den kleinen Parkplatz direkt am Startpunkt oberhalb des Sees nutzen können. Ansonsten gibt es 300 Meter weiter einen zweiten, größeren Parkplatz, bei dem auch die Busse auf dem Weg nach Lluc halten.

Sicht auf das Embassement de Cúber
Puig de Massanella

Von hier könnten wir durch den Barranc de Biniarax über den Fernwanderweg GR 221 zurück nach Sóller wandern. Wir aber wollen ja den Puig des Tossals Verds umrunden. Damit wählen wir zwar auch den GR 221, allerdings in Richtung Refugi des Tossals Verds. Vom Parkplatz führt der Weg durch ein Eisengatter

und dann links entlang des Zauns bzw. parallel der Straße. Nach der ersten Linkskurve verlassen wir die Bergstraße MA 10 und biegen rechts nach Pas Lis und dem Refugi ab. Die Entfernung wird vor Ort mit einer Stunde und 50 Minuten angegeben. Ob das so passt?

so haben wir die Schafe auf Mallorca meistens gesehen ...
Die erste Anhöhe der Wanderung ist geschafft.

Über mehrere Kehre führt uns der Wanderweg hoch auf den Pass Coll de sa Coma des Ases. Hier haben wir bereits den höchsten Punkt unserer Tour erreicht. Die Anhöhe ermöglicht uns einen eindrucksvollen Panoramablick über den Cúber-Stausee und auf das Bergmassiv Puig Major. Weiter geht es zunächst links entlang einer Bruchsteinmauer.

Bei einem Durchstieg queren wir diese und steigen südlich wieder bergab. Kaum sind wir auf dieser Bergseite, verebbt der Straßenlärm der MA 10 hinter uns. Das Rauschen des Winds und Vogelgezwitscher sind nun unsere einzige Begleiter.

Blick zum Puig d' Alaro
abgestürztes Kleinflugzeug am Tossals Verds

In einem trockenen Bachbett entdecken wir die Überreste eines Kleinflugzeugs. Ein Stück weiter liegen die Tragflächen. Laut dem Rother Wanderführer soll der Pilot seine Bruchlandung wie durch ein Wunder überlebt haben.

Dennoch ist es ein komisches Gefühl, wenn man die verstreuten Reste der Maschine dort so liegen sieht. Und warum räumt sie keiner weg? Für Ablenkung sorgt die Sicht auf den majestätisch wirkenden Tafelberg Puig d' Alaro.

VG Wort
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