Coll des Pi

Wanderung von Esporles nach Banyalbufar 2/4

alter Kalkofen zwischen Esporles und Banyalbufar
Arbeiten am Wanderweg zwischen Esporles und Banyalbufar

Mitten im Wald passieren wir einen Kalkofen. Durch den vielen Kalkstein in den Bergen Mallorcas sind diese keine Seltenheit. Hier können wir einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt machen, bevor es zur Passhöhe vom Coll de Pi geht. War es bisher sehr ruhig, begegnen wir hier tatsächlich anderen Leuten.

Es sind Bauarbeiter. In mühsamer Handarbeit bessern sie den Pflasterweg aus. Dazu werden mit Schnüren kleine Felder eingeteilt und diese mit den vorliegenden Natursteinen wieder gepflastert. Auch die verfallenen Stücke der Mauern werden auf diese Weise ausgebessert, sodass der Weg seine alte Optik zurück bekommt. Schöne Sache.

blühender Ginster beim Coll des Pi
von Ginster gesäumter Wanderweg am Coll des Pi

Weiter führt uns die alte Maultierstraße durch Wälder aus Kiefern und schattenspendenden Flaumeichen. Einige Bruchsteinmauern unterbrechen den Weg, können aber auf Leitern überstiegen werden. Die Bitumenstraße und das erste Feld mit Weinanbau zeigt uns, dass wir bald die Terrassenfelder oberhalb von Banyalbufar erreicht haben.

Auffallend ist hier der Erdbeerbaum. Er liebt die milden Winter und die in dieser Gegend vorherrschende hohe Feuchtigkeit. Im Oktober reifen seine in kleinen Trauben hängenden Früchte, die wie eine Kreuzung zwischen Erdbeeren und Litschi schmecken.

Wanderweg zwischen Flaumeichen
Weinanbau oberhalb von Banyalbufar
VG Wort