Anzeige

Puerta del Sol

Madrid der Bourbonen und Habsburger

Puerta del Sol, Innenministerium
Reiterstandbild Karl III.

Am frühen Morgen starten wir zu unserem ersten großen Spaziergang durch das Madrid der Bourbonen und Habsburger.
Schon kurz nach Aufbruch erreichen wir nahe der Flaniermeile Gran Via den Platz Puerta del Sol, wo früher das östliche Tor der mittelalterlichen Stadtmauer stand.

Auf diesem geschäftigen Halbrund - hier befindet sich die größte Metrostation der Stadt, halten zahlreiche Buslinien und münden zehn Straßen - trafen sich zu früheren Zeiten Verschwörer und liefen 1808 rebellierende Madrilenos gegen die napoleonische Garde auf.
Heute befindet sich vor dem Eingang des Innenministeriums der Nullpunkt aller Nationalstraßen Spaniens, welcher im Straßenpflaster markiert ist.

Puerta del Sol, Innenministerium
Puerta del Sol
Puerta del Sol

Die größte Bedeutung erlebt der Platz jedoch alljährlich zur Silvesternacht, wenn Millionen Spanier auf dem Puerta del Sol sowie an den Fernsehern daheim versuchen, mit jedem der zwölf Schläge des Glockenturms eine Weintraube zu schlucken, was ihnen Glück fürs Neue Jahr bringen soll.

Außerdem befindet sich hier ein Reiterstandbild Karls III., was wie der Mercado de San Miguel zwischen unserem ersten und zweiten Besuch restauriert wurde.

La Cure Gourmande in Madrid
La Cure Gourmande in Madrid

Auf dem Weg zum Plaza Mayor kommen wir in der Calle Postas zum La Cure Gourmande. Das Geschäft ist für seine Fülle an Pralinen, Bonbons und anderen Süßigkeiten bekannt. Besonders beliebt (und zugleich recht teuer) sind die Schokooliven. Als ich das Gesicht kurz verziehe, lacht Annette.

Denn natürlich sind da keine echten Oliven drin, sondern Mandeln.
Ein paar Meter weiter erreichen wir die Plaza Mayor. Hier befindet sich mit dem Horno la Santiaguesa das bekannteste der Madrider Delikatessengeschäfte. Neben Canapés und Torten bietet der Laden so ziemlich alles, was süß, pikant und vor allem reich an Kalorien ist.

VG Wort
Anzeige