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Atocha-Bahnhof

Erholung im tropischen Garten des Bahnhofs

»Oh, das ist aber ein schöner Bahnhof«, entfährt es Annette, als wir auf der Suche nach einem Brötchenstand den Bahnhof von Atocha aufsuchen. Dabei sind wir nur deshalb in den tropisch klimatisierten Wintergarten des Atocha Bahnhofs geraten, weil es im Zentrum Madrids zwar unzählige Restaurants, aber so gut wie keine Bäckereien gibt.

Zu verdanken haben wir dies der spanischen Angewohnheit, das Frühstück nicht daheim, sondern in einer der Bars, Metzgereien (diesen ist oft ein Salon angeschlossen) oder Cafés einzunehmen. Dementsprechend besitzt Madrid mehr Restaurants und Bars als ganz Finnland und sind selbst mit einer dicken Scheibe Serrano-Schinken belegte Brötchen zum Teil günstiger zu bekommen, als bei uns daheim industriell gefertigte Kürbiskernwecken.

Bahnhof Atocha
Schildkröten im Bahnhof Atocha
Annette im cubanischen Restaurant, Atocha Bahnhof

Den besten Blick über den tropischen Garten mit seinen 450 exotischen Pflanzenarten bietet das höher gelegene kubanische Restaurant. Hier bei einer Cola oder einem Cocktail auf seinen Zug zu warten, ist ein wahrer Genuss! Aber auch ohne Zug(zwang) lohnt sich ein Besuch, weshalb wir uns am nasskalten dritten Tag unserer ersten Madrid-Reise die warme, entspannte Atmosphäre bis zum Ladenschluss gegönnt haben.

Bahnhof Atocha, tropischer Wintergarten
Bahnhof Atocha, tropischer Wintergarten
Lars im cubanischen Restaurant, Atocha Bahnhof
VG Wort
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