• Deutsch
  • English
Anzeige

Tour zum »Grünen Kessel« - Caldeirão Verde

von Queimadas in den Caldeirão Verde 1/3

strohgedecktes Haus bei Queimadas
Caldeirão Verde

Ziel unserer letzten Tour ab São Vicente ist der Caldeirão Verde. Schon die Fahrt über Santana nach Queimadas ist vielversprechend. Die Straße ist steil und schmal, führt aber durch dichten, grünen Lorbeerwald.

Ernüchternd ist allerdings die Ankunft am Ausgangspunkt. Hier stehen schon einige Kleinbusse. Zählt auch die Caldeira zu den überlaufenen Highlights von Madeira?

entlang der Levada von Queimadas
entlang der Levada von Queimadas
Tunnel an der Levada von Queimadas

Bei den strohgedeckten Häusern von Queimadas befindet sich eine parkähnliche Anlage mit Ententeichen und mehreren Picknickplätzen. Für diese Tour ist Schwindelfreiheit vorausgesetzt. Wer damit Probleme hat,

sollte es bei dem hiesigen Naturidyll belassen und besser auf die Wanderung verzichten. Wir aber folgen dem Hinweisschild »Caldeirão Verde/Caldeirão do Inferno«. Auch wenn andere Wege queren, bleiben wir ab Queimadas immer der Levada do Caldeirão Verde treu.

auf dem Weg zum Caldeirão Verde
im Tunnel entang der Levada zum Caldeirão Verde

Anfangs ist der Weg noch breit. Bequem geht es durch schattigen Wald mit riesigen, zum Teil eigenartig geformten Bäumen. Je weiter wir kommen, desto typischer zeigt sich der Lorbeerwald mit seinem dunklen Grün. Bald wird der Weg schmaler, bis wir schließlich auf die breite Levada-Mauer wechselt.

Auch wenn der Abhang rechts von uns stark bewachsen ist, ist Vorsicht geboten. Es geht steil bergab und von der überhängenden Felswand neben der Levada tropft es stetig auf die Mauer. Verschiedene Moose und Farne wachsen an der Wand. Wo immer sich der Weg kurz weitet, setzen Margeriten-Sträucher blühende Akzente.

schöne Ausblicke an der schönen Levada von Queimadas
schöne Ausblicke an der schönen Levada von Queimadas

Die Levada ist schon recht alt und an manchen Stellen unbegehbar. Kurze Umwege und Treppen helfen, diese Passagen zu meistern. Der Weg selbst ist aber nie zu verfehlen. Eine Brücke führt über einen Talgrund. Von dort aus blicken wir auf einen Wasserfall, bei dem nur ein schmales Rinnsal in die Tiefe stürzt. Kurz darauf gelangen wir zum ersten Tunnel. Er ist nicht sonderlich lang, dafür aber kurvig,

sodass wir den Ausgang erst nach ein paar Metern sehen. Der Gebrauch der Taschenlampe ist somit obligatorisch. Dahinter führen Abzweige nach Achada do Tuco und nach Illha. Wir indes bleiben auf dem Weg entlang der Levada und durchlaufen die nächsten beiden Tunnel. Als Überraschung ermöglicht im zweiten Tunnel ein Querstollen einen fantastischen Ausblick in das steil abfallende Tal.

Anzeige