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Levada do Moinho

entlang der Levada do Moinho und der Levada Nova 2/5

Nach dieser Odyssee und der kleinen Rast kann es endlich losgehen. Hinter der Capela do Esmeraldo öffnet ein kleines Metalltor den Weg zur Levada do Moinho. Wir haben schöne Rückblicke zum Meer und zur Kirche von Lombada. Leider ist das Talende mit einer hässlichen breiten Straße und einem Kreisel verbaut, welche völlig überflüssig wirken.

Aber nach ca. 20 Minuten blicken wir nur noch in das ursprüngliche Bachbett. Der Weg entlang der Levada ist sehr schmal, manchmal mit Drahtseilen gesichert und an wenigen Stellen fehlt er ganz. Die kurzen Stücke balancieren wir auf der Levada-Mauer. Insgesamt ist die ganze Strecke weniger gepflegt, als die bisher besuchten Levadas.

entlang der Levada do Moinho
entlang der Levada do Moinho

Während am Anfang noch Gärten die Levada säumen, wird sie nach und nach immer wilder. Je weiter wir in das Tal kommen, umso eindrucksvoller wird die Landschaft. Hin und wieder schwenkt der Wasserlauf in Seitentäler, wo Bäche vom Hang kommen und in die Levada geleitet werden.

Wir passieren Geröllfelder und kleine Wälder. Aber der Weg ist immer eindeutig. Es gibt so einige abschüssige Stellen, aber nirgends geht es senkrecht nach unten. Die Abhänge sind meist mit dichtem Grün bewachsen.

entlang der Levada do Moinho
Wasserfall am Anfang der Levada do Moinho
Blume bei der Levada do Moinho

Schließlich führt die Levada zum Flussbett herunter. Wer es von der etwas höheren Levada-Mauer herunter schafft, kann über riesige Flusskiesel bis zum Ursprung klettern. Wer Angst um seine Knochen hat, lässt das besser bleiben.

Von der Levada Nova verläuft ein angenehmerer Weg bis zur Madre, der Levada-Quelle. Da wir die Hälfte der Tour hinter uns haben, ist hier aber ein schöner Platz für eine Pause, bevor wir über eine neue Treppe zur Levada Nova hochklettern.

Levadaschlaufe bei der Levada do Moinho
VG Wort
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