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Entlang der Levada do Castelejo

Von Cruz da Guarda in das Tal des Ribeiro Frio 1/3

Start bei Cruz da Guarda zur Levada do Castelejo
Blick auf den Adlerfelsen (Penha de Águia)

Nach der Hälfte unserer Reise und dem letzten leckeren Frühstück im Hotel Estalagem Do Vale bei São Vicente ziehen wir in das Hotel Galosol bei Funchal um. Durch die frühe Ankunft bleibt noch genug Zeit für eine weitere Wanderung auf Madeira. Da Lars noch etwas Probleme mit seinem leicht verstauchten Fuß hat,

soll sie nicht ganz so anstrengend sein, womit wir uns für die abenteuerliche Levada do Castelejo entscheiden. Diese hat kaum Höhenmeter und sollte damit selbst für Fußkranke machbar sein. Wir starten also beim Parkplatz an der Abzweigung nach Cruz da Guarda und steigen dort in die gut sichtbare Levada ein.

auch hier gibt es Tunnel
Bebauung entlang der Levada bei Terra do Baptista

Ein kurzer, einfacher Tunnel bringt uns entlang der Levada auf die andere Straßenseite, wo wir auf einfachem Weg mehrere Terrassenfelder und Wohnhäuser passieren. Auf diesem ersten Abschnitt der Wanderung bestimmt der markante Adlerfelsen, der Penha de Águia, die Aussicht.

An einigen Stellen können wir beobachten, wie die Levada von den Anwohnern ausgebessert wird. Die Bauarbeiten behindern aber das Durchkommen kaum. Nach ein paar eher unspektakulären Tälern und mehreren Gemüsefeldern, kommen wir in Cruz an.

hübsche Schnecken entlang der Levada
und viele viele Blumen

Ein Schild mit der Aufschrift »Levada do Castelejo« weist den Weg durch die kleine Ortschaft. Betonwege führen uns hinter den Häusern durch. Auffallend sind hier die bepflanzten Blumentöpfe und die hübschen Schnecken, die sich sichtlich wohl zwischen den vielen Zierpflanzen fühlen. Nach dem Ortsende biegt die Levada in das Tal des Ribeiro Frio ein. Wir passieren einige mit Wein bepflanzte Hänge, bevor es felsiger und der Abgrund steiler wird.

Bald wechseln wir auf die Levada-Mauer. Da diese breit genug und teilweise mit einem Drahtgeländer gesichert ist, kommen wir zügig und sicher voran. So stellt auch ein überhängender Felsen, der in älteren Beschreibungen als Schlüsselstelle der Wanderung genannt wird, kein Hindernis mehr dar. Wohl aber wechselt die Sicht jenseits des Felsens, die nun über das Tal zum malerisch auf einem Bergrücken errichteten Dorf São Roque reicht.

Anne an der Levada do Castelejo
VG Wort