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von Calhau de São Jorge zur Ponta de São Jorge

Ein Hinweisschild auf Ruinen lockt uns von der Küstenstraße in die Sackgasse der Bucht Calhau de São Jorge. Etwas überraschend ist das kurz vor dem Meer liegende Schwimmbad, das mit viel zu viel Beton neben den Flusslauf in die Landschaft gekippt wurde.

Im Mai ist es wohl noch zu kalt zum Baden. Das Schwimmbad wirkt verlassen und heruntergekommen. Wenig einladend wirkt auch der Badestrand. Die See an der Nordküste ist rau und das Meer aufgewühlt.

Ruinen bei Calhau de Sao Jorge
Weg mit Steinschlag - Calhau de Sao Jorge

Ein alter Pflasterweg führt an den Ruinen vorbei. Ein paar der Häuser wurden renoviert oder wieder aufgebaut. Die meisten Steinhäuser aber sind verfallen und sind kaum mehr als einzelne Mauerreste in der Landschaft. Ein übrig gebliebenes Steintor öffnet uns den Weg zum stürmischen Meer.

Eigentlich sind wir ja auf der Suche nach einem Restaurant. Pech, dass um diese Jahreszeit hier unten alles geschlossen ist. Aber der alte Pflasterweg macht uns neugierig, weshalb wir ihm ein Stück weit folgen.

Ruinentor bei der Calhau de Sao Jorge
Da sollte man nicht durchgehen.
Pflanzen bei der Calhau de Sao Jorge

Bald erreichen wir eine Gabelung, wo ein Weg hoch nach São Jorge abzweigt, während der andere entlang der Küste zum »Cais Antiguo« führt. Wir bleiben auf dem Küstenweg, auch wenn ein Steinschlagschild uns vor den Gefahren warnt. Ab hier wird der Weg auch schmaler.

Man sieht, dass immer wieder Stücke herausbrechen und ins Meer fallen. Aber im Großen und Ganzen ist der Weg gut zu laufen und wirkt sicher. Mit Hilfe einer Holzbrücke passieren wir ein kleines Tal, in dem ein Rinnsal von Wasserfall über den Fels plätschert.

Pflanzen in der Felswand bei Calhau de Sao Jorge
Wanderweg bei Calhau de Sao Jorge
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