Oceanário de Lisboa

Das Oceanário de Lisboa ist das größte Ozeanarium in Europa und beherbergt in dem großen Becken und den vielen kleinen Nebenbecken Bewohner aller Weltmeere.

Zunächst heißt es aber anstehen. Schließlich gilt auch in Lissabon: je schlechter das Wetter draußen ist, desto mehr Leute besuchen die überdachten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Papageientaucher
Rochen

Nach der Kasse kommen wir als erstes an ein paar Pinguinen und Papageientaucher vorbei, bevor wir zu dem zentralen Becken finden. Mit einer Fläche von 1.000 Quadratmeter und einer Füllfläche von 5.000 Kubikmeter Wasser ist dieses wahrlich gigantisch. Je nach Andrang lohnt es sich, das erste der vier 49 Quadratmeter großen Fenster zu überspringen. Denn schon beim zweiten der massiven Glaswände bleiben die Leute deutlich kürzer stehen.

Die Fische sind natürlich dieselben. Zum Teil alleine, zum Teil in Schwärmen, schwimmen sie durch die künstliche Unterwasserwelt. Gemächlich zieht ein riesiger Rochen seine Bahnen durch das Becken, als wenn er fliegt. Kaum ist er wieder auf dem Weg zur anderen Seite, taucht unten ein Mondfisch auf. Er ist hässlich. Genau dies macht ihn so faszinierend.

Mondfisch
Großer Fetzenfisch
Pinguine im Oceanário von Lissabon

Außer diesen beiden Giganten befinden sich etwa 100 weitere Fischarten in dem großen »Globalen Ozean«. Für uns bedeutet dies immer neue Entdeckungen. Doch auch die 24 kleineren Becken lohnen. So erwarten uns im oberen Teil des Ozeaneum vier Becken mit Arten des Nordatlantiks, der Antarktis, dem temperierten Pazifik und des tropischen Indischen Ozeans.

Zuletzt kommen wir ins Untergeschoss. Lassen sich in einem Becken Fetzenfische wie abgestorbene Pflanzenteile treiben, faszinieren im nächsten Quallen in allen möglichen Farben. Wow!

Qualle
Fischschwärme im großen Meeresbecken
und noch zwei Quallen
VG Wort