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Elevador da Bica

In Lissabon geht es ständig bergauf und ab. Die dadurch entstandenen, verwinkelten Gassen gehören zu den Reizen, welche die Stadt ihren Gästen zu bieten hat. Das Problem: die Einwohner laufen nicht allzu gerne bergauf und bergab. Als Lösung erklimmen Kabelbahnen die steilsten Gassen in der Stadt.

Das neue Problem: mehrere alte Häuser entlang der Gleise sind mit der Zeit baufällig geworden, sodass zum Beispiel der Betrieb des Elevador do Lavra eingestellt werden musste. Genauso ist der Elevador da Gloria während unseres Aufenthalts geschlossen.

oberer Haltepunkt des Elevador da Bica
beliebtes Fotomotiv

Zumindest aber der Elevador da Bica verrichtet seinen Dienst und hilft vor allem älteren Bürgern, den Höhenunterschied zwischen der Rua da Boa da Vista und dem Miradouro Santa Catarina zu überwinden.

Vorteil der Kabelbahn ist zudem, dass man mit der Linie 28 bis nahe an den oberen Halt fahren kann und der Elevador da Bica somit sehr leicht zu finden ist.

der Elevador da Bica verbindet die Rua da Boa Vista mit der Rua Rua d. Loreto (oben)
die Bahn kommt
in der Mitte treffen sich die beiden Bahnen

Vor Ort stellt sich allerdings die Frage, was es mehr gibt, Fahrgäste oder Fotografen? Denn wie wir machen sich einige andere Lissabon-Besucher auf den Weg zur Mitte der Strecke. Als sich die beiden Bahnen schließlich in Bewegung setzen, versucht dann auch jeder, sich möglichst gut in Position zu bringen.

Und gleichzeitig, dabei nicht überfahren zu werden. Denn stellenweise wird es entlang der Strecke doch recht eng, wenn die Bahn an einem vorbei rumpelt. Wenig später ist es schon wieder vorbei mit der Aufregung, brauchen die Bahnen doch nur wenige Augenblicke, um von einem Endhalt zum anderen zu gelangen.

VG Wort
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