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Torre de Belém - Turm von Belém

Lars vor dem Torre de Belém
Torre de Belém
Anne vor dem Torre de Belém

Der Weg vom Denkmal der Entdeckungen zum Turm von Belém zieht sich doch ganz schön in die Länge. Nachdem wir das Hafenbecken Doca do Bom Sucesso passiert haben, zieht es uns dafür in das Mövenpick-Restaurant am Anfang der Grünfläche vor dem Turm. Kaffee Latte, Cappuccino, frische Brötchen, alles ist zu haben.

Schwieriger wird da der Gang zur Toilette. Dafür nämlich ist ein extra Zettel vor so ein Leseteil zu halten, damit sich ein Drehkreuz öffnet. Der Haken bei der Sache: es funktioniert nicht. So also klettert Annette unten durch und ich oben drüber... (-;

Torre de Belém
Im Geschützraum des Torre de Belem.
Kanone zur Verteidigung der Stadt.

Als wir anschließend den Turm erreichen, ist er noch geschlossen. Was wir nicht wissen, es ist die nächste Tücke des Tages: Denn auch wenn der Turm nicht mehr auf einer richtigen Insel steht, so müssen wir die letzten paar Meter doch über einen Steg laufen, unter dem die Wellen entlang schwappen.

Meistens jedenfalls. In dem Moment, als wir direkt vor der Tür zum Turm gehen, rollt eine größere Welle einen der Brückenpfeiler hinauf, schafft es knapp zwei Meter bis über den Steg und klatscht dann auf die anderen wartenden Besucher herunter. Und das mitten im Winter!

im unteren Bereich der Festung.

Die Anlage selbst wurde am Anfang des 16. Jahrhunderts zur Verteidigung der Flussmündung errichtet und besteht aus einem viereckigen Turm und einem sechseckigen Bollwerk. Da der Turm nie ernsthaft angegriffen wurde, hat er die Zeit nahezu unversehrt überstanden.

Geändert hat sich hingegen die Lage. Denn einst mitten im Tejo gebaut, haben die Änderungen des Flusslaufs das Ufer bis fast an den Turm heran gelegt.

Möve auf einem der Nebentürme.
Torre de Belem

Hinter dem Eingang führt eine Treppe ins untere Geschoss. Hier heißt es aufpassen. Ist die Decke doch so niedrig, dass selbst ich mir mühelos den Kopf anstoßen könnte. Außer ein paar Gewölbe gibt es unten allerdings nicht sehr viel zu sehen. So besichtigen wir schon bald den (nicht ganz so niedrigen) Kanonenraum und Innenhof, um von dort auf die obere Plattform des Turms zu steigen.
Die Aussicht über Belém und den Tejo ist übrigens weit besser, als wir erwartet hätten und damit unbedingt sehenswert.

VG Wort
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