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Baixa, die Unterstadt von Lissabon

In der Unterstadt Lissabons, der Baixa, treffen sich alle wichtigen, öffentlichen Verkehrslinien: an der Haltestelle Baixa-Chiado begegnen sich die U-Bahnen A und C, am Rossio hält der Aero-Bus,

am südlichen Rand fährt die Eléctrico número 28 und ein paar Meter weiter, am Cais do Sodré, startet die für Besucher der riesigen Statue Santuário de Cristo Rei wichtige Fähre nach Cacilhas.

Sicht vom Praca do Comercio auf den Arco Monumental
in den Wintermonaten räuchern die Marroni-Stände die Innenstadt ein.

Ganz andere Sorgen plagten die Stadtplaner: Architekten und Ingenieure wollten schon immer die Täler zwischen der auf sieben Hügeln erbauten Stadt für den Fußgänger möglichst bequem überwinden. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts sollte eine Stahlbrücke den Norden der Unterstadt und das Maurische Viertel von der Kirche Sao Roque bis hin zum Largo da Graca überspannen.

Als Gegenstück zum Santa-Justa-Lift am Rand des Bairro alto sollte außerdem ein zweiter großer Lift die andere Seite der Unterstadt mit dem Castelo verbinden. Dies lehnten die Bürger jedoch ebenso ab wie eine Seilbahn und einen ebenfalls geplanten Tunnel unter der Baixa.

auch als Bildmotiv begehrt: die Linie 28
Arkaden im Arco Monumental

Ehrlich gesagt, vermissen tun wir weder die Stahlbrücke (und den Lärm, der von ihr ausginge) noch den Lift hoch zum Burgberg.

Stattdessen spazieren wir einfach durch die Einkaufsstraßen der Baixa und betrachten die vielen ausgestellten Bilder, bis wir schließlich zum Lift Santa Justa kommen.

VG Wort
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