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Livenplatz

das große Freiluftrestaurant in Riga

Restaurants am Livenplatz
der Livenplatz von Riga

Auch der Livenplatz, der Livu laukums, zählt zu den jungen Plätzen Rigas. Wie beim Domplatz war die Fläche bis zur Rückeroberung der Stadt durch die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg dicht bebaut gewesen. Neu angelegt wurde der Livenplatz 1974 vom Landschaftsarchitekten Kärlis Barons.

Anders als beim Domplatz wirken die zahlreichen Freiluftrestaurants, Cafés und Kneipen mitsamt ihrem Publikum einiges jünger. So gefällt es auch uns recht gut. Da wir schon einiges gesehen haben, machen auch wir es uns in den Rattan-Gartenmöbel gemütlich und genießen einen heißen Latte macchiato.

im Café auf dem Livenplatz
das Katzenhaus am Livenplatz
Lars im Café auf dem Livenplatz

Der Livu-Platz besitzt mit seinen Bäumen, Büschen, Rasen und Blumenrabatten schon einen parkähnlichen Charakter. Umrahmt wird er von sehr hübschen Häusern, die vornehmlich aus dem 18. Jahrhundert stammen. Zu den eindrucksvollsten Gebäuden zählen die Gildehäuser.

Ab dem 14. Jahrhundert prägten die Gilden das wirtschaftliche Leben in Riga. Formal bestanden einige der Körperschaften noch bis ins Jahr 1939. Der Kleinen Gilde – auch als St. Johannis-Gilde bekannt – gehörten die Handwerker an. Der Großen Gilde – St. Marien-Gilde – die Kaufleute

Anne im Café auf dem Livenplatz
auf dem Livenplatz in Riga

Eine Mitgliedschaft war lange Zeit den Deutschen vorbehalten. Ein besonderer Bezug dazu hat das sogenannte Katzenhaus aus dem Jahr 1909, ein Jugendstilhaus an der Nordseite vom Livenplatz. Ein lettischer Kaufmann protestierte gegen seine Nichtaufnahme in die Gilde, indem er eine Katzenfigur auf sein Dach stellte.

Diese zeigte den Gildehäusern den Hintern, was natürlich wiederum die Gilde verdrießlich stimmte. Der Überlieferung nach musste die Katze laut einem Gerichtsurteil umgedreht werden.

Restaurant »Blaue Kuh« auf dem Livenplatz
Restaurants auf dem Livenplatz
VG Wort
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