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Sala Done Khone

feudalste Unterkunft auf Don Khon

unser Zimmer im Sala Done Khone auf Don Khon
Tokeh - großer Gecko schützt uns vor Ungeziefer in Laos

Der kleine Ort Ban Khon erstreckt sich entlang des Ufers und besteht aus mehr oder minder nur einer Straße. Somit brauchen wir nach unserer Ankunft auf der Insel nur einmal fragen, in welcher Richtung sich unser Hotel befindet. Als mich ein kurzes Stück weiter ein Gibbonmädchen in ihrem großen Käfig von der Suche ablenkt,

steht Lars auch schon bei der Rezeption der Auberge Sala Done Khone. Nach dem in Laos gewohnt schnellen Einchecken werden unsere Koffer durch einen hübschen und gepflegten tropischen Garten zu unserem Bungalow gebracht.

Sala Done Khone - unser Blick zum Mekong
Sala Done Khone - im gepflegten Garten

Die Häuser sind schlicht, aber gemütlich und sauber. Die Decke besteht aus einer der typischen Bambusmatten, über der sich ein Ziegeldach befindet. Alles ist sehr luftig, sodass die Nutzung der Klimaanlage die reine Energieverschwendung ist. Wir verzichten darauf und nehmen mit dem Ventilator vorlieb.

Inzwischen sind wir ja schon eine Weile in Asien unterwegs, da können wir die Hitze auch besser ab. Von der Holzterrasse haben wir durch die Bäume und Palmen Blick auf den Mekong. Na, so lässt es sich doch gut aushalten.

unser Bad im Sala Done Khone in Laos
Tokeh - großer Gecko schützt uns vor Ungeziefer in Laos
Bienenstock gleich neben unserem Bungalow - die sind harmlos!!!

Nach einem Spaziergang durch den kleinen Ort wissen wir dann auch, dass die Auberge wohl die feudalste Unterkunft auf der Insel ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Übernachtungsmöglichkeiten,

hat das Sala Don Khone sogar einen kleinen, aber erfrischenden Pool. Daneben stehen, direkt am Mekong, einige Wasserbungalows, die leicht in den Wellen vorbeifahrender Boote schaukeln.

in Ban Khon auf der Insel Don Khon
in Ban Khon auf der Insel Don Khon

Mit Blick auf den Mekong und die wuchtige Eisenbahnbrücke aus der Kolonialzeit in der Ferne, besticht auch das Restaurant mit einer richtig tollen Lage. Überall auf der Insel sind die schönsten Plätze für den Sonnenuntergang ausgeschildert. Wir können sie uns alle sparen, da wir diesen schon von der Restaurant-Terrasse aus genießen können.

Es gibt eine gute Auswahl an Gerichten auf der Karte und wir gönnen uns am zweiten Abend einen leckeren Fisch. Leider lese ich im Reiseführer, dass man einen Tam Mak Hung probieren sollte. Dieser aus jungen, grünen Papaya zubereitete Salat ist verdammt scharf und wirft unseren Magen (und Bauch) binnen weniger Stunden komplett aus der Bahn. Besonders Lars ist die ganze zweite Nacht darauf am Leiden.

Anne im Restaurant des Sala Done Khone in Laos
leckerer Fisch und scharfer Tam Mak Hung

Das Frühstück fällt mager aus und wird vom träge wirkenden Personal eher lieblos zubereitet. Auf Nachfrage gibt es zwar frische Omelette, doch beim Büfett finden wir gerade mal eine Schüssel mit Rührei,

einen Elektrogrill mit Brötchen zum Aufbacken, etwas Marmelade und frisches Obst. Sobald man ein Anliegen hat, wird das Personal aber sofort aufmerksam und hilfsbereit.

das Restaurant vom Sala Done Khone in Laos
Sonnenuntergang auf Don Khon

Insgesamt ist das Leben auf der Insel sehr einfach, was sich auch auf die Unterkünfte überträgt. Trotzdem kann man gerade im Sala Done Khone ein paar schöne und ruhige Tage verbringen. Zumindest dann, wenn die Mopeds und Motorboote mit Anbruch der Nacht verstummen. Allerdings sollte man gut aufpassen, was man so alles isst.

Nett fanden wir außerdem, dass der Hotelmanager am Tag nach unserer Tam-Mak-Hung-Panne sofort jemand losgeschickt hat, um Elektrolyte zu besorgen und uns wieder auf die Beine zu bringen. Das Abendessen haben wir ebenfalls nicht zahlen müssen, womit wir auch das Restaurant gerne weiter empfehlen.

VG Wort
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