Somphamit-Wasserfall

die Mekongfälle bei Don Khon in Laos

beim Somphamit-Wasserfall auf Don Khon in Laos

Wieder zurück auf dem Hauptweg, radeln wir zum Wat Khon Tai, der auf dem Gelände eines alten Khmer-Heiligtums steht. Dies zeigt, dass die Gegend schon sehr früh besiedelt wurde. Da der Wat relativ schnell abgehandelt ist, geht es jedoch bald weiter in Richtung Somphamit-Wasserfall.

Wir folgen dem staubigen Feldweg, der nach gut 500 Metern rechts abbiegt und dann bis zur Kasse des Wasserfalls führt. Für 35.000 Kip pro Person (3,80 EUR) dürfen wir passieren. Achtung: Die Eintrittskarte nicht wegschmeißen. Vor allem dann nicht, wenn man auch die Insel Don Det besuchen will. Die Karte gilt als allgemeine Eintrittskarte für Don Khon.

beim Somphamit-Wasserfall auf Don Khon
beim Somphamit-Wasserfall auf Don Khon

Beim Kassenhaus müssen wir das Fahrrad zurücklassen. Jetzt geht es zu Fuß weiter über einen Bach und durch einen vertrockneten Bambuswald. Da nirgends Schilder stehen, folgen wir dem lauten Tosen des Wassers.

Allerdings bringt uns das Geräusch nicht direkt an den Wasserfall, sondern an einen Bachlauf, in dem die Wasserkraft über große Wasserräder und Generatoren zu Strom umgewandelt wird. In dem Becken davor taucht ein Wasserbüffel nach Seegras.

beim Somphamit-Wasserfall auf Don Khon
Anne ist glücklich bei den Mekongfällen

Wir folgen dem Wasserlauf und gelangen so doch bald zu dem Highlight der Region, dem Somphamit-Wasserfall. Er wird auch Khon Liphi, »Geisterversteck«, genannt. Der Name ist passend: jede Menge, durch die Wassermassen rund geschliffene Felsen ragen empor und tosend verteilt sich das Wasser des Mekong darum.

Das Labyrinth aus Felsen bietet unzählige Nischen, in denen sich die Geister verstecken können. Und alle sind von den Wasserfällen geschützt, die so scheinen, als würden sie von mehreren Richtungen in die tieferen Rinnen und Becken stürzen.

Anne geht es gut auf der Hängematte

Entlang der Abbruchkante laden Bänke zum Verweilen ein. Allerdings stehen die meisten in der brütenden Sonne, während es uns eher in den Schatten zieht. Auf der anderen Seite stellen sich die vielen Danger-Schilder als ganz praktisch heraus.

Denn überall dort, wo diese stehen, hat man einen besonders schönen Blick auf die Mekongfälle. Hier donnert der Fluss über mehrere Felsstufen und erreicht bald eine zehn Meter tiefe Schlucht.

trockener Bambus im Hinterland der Mekongfälle
Restaurant bei den Mekongfällen

Ein Stück weiter kommt uns ein Restaurant ganz gelegen. Durstig versorgen wir uns mit zwei Flaschen kalter Cola und gönnen uns eine ausgiebige Pause in den Hängematten in einem der Bungalows.

Mit Blick auf den Wasserfall und hin und wieder Besuch von einem Hund geht es uns hier so richtig gut. Lars ist ganz begeistert von seinem »Hängemattenjounalismus« – so soll es sein!!!

unterhalb des Somphamit-Wasserfall am Mekong

Unterhalb vom Restaurant befindet sich ein feinsandiger Strand. Auch wenn dieser zum Baden verleitet, sollte man vorsichtig sein. Die Strömung des Mekong ist in diesem Bereich sehr stark und in die schmale Schlucht will sicher keiner gezogen werden.

Als Alternative dazu bietet sich ein kleine Lagune an, die von einer Quelle gespeist wird. Das Becken ist nicht sonderlich groß, aber dem Hund gefällt es. Wir belassen es bei einer Besichtigung und machen uns dann langsam auf den Rückweg.

Video zu den Mekong Wasserfälle bei Don Khon

Eindrücke von den Mekong Wasserfällen bei Don Khon im Süden von Laos.
VG Wort