• Deutsch
  • English
Anzeige

Fahrt durch die Zuckerrohrfelder im Süden Kubas

Zuckerrohrverladestation
Zuckerrohr

»Ohne Zucker kein Wohlstand, ohne Treibstoff kein Zucker.«
Mit dieser einfachen Gleichung versucht die USA seit Mitte der Neunziger Jahre, das verhasste Fidel-Kuba endlich in die Knie zu zwingen, um auch hier »the american way of life« zum Wohle eben derselben US-Amerikaner durchzusetzen.

Kuba und mit ihm die Kreolen haben sich einen höheren Lebensstandard erarbeitet als es die Einwohner aller anderen lateinamerikanischer Staaten vermochten.

alte Zuckermühle
Dampflok

Dass dies unbedingt geändert werden muss, spiegelt sich in dem Diktat der USA wider: Firmen, welche mit Kuba Handel betreiben, müssen befürchten, keinen Handel mehr mit der USA betreiben zu dürfen, bzw. damit rechnen, dass ihre Niederlassungen in den Staaten geschlossen werden.

Staaten, welche Kuba unterstützen, müssen mit Sanktionen rechnen, wie z.B. Russland, welches seine Erdöllieferungen nach Kuba einstellen musste, um weiterhin Getreide aus den USA zu erhalten.

Anne im Dampflockzug
Bauer im Zuckerrohrfeld

Das Ergebnis dieser Politik lässt sich leicht an den Zuckerfabriken ablesen, die eine nach der anderen geschlossen werden muss, um den übrig gebliebenen Fabriken als Ersatzteillager zu dienen.

Glücklich, wer fern solcher Politik in einer fauchenden Dampflok (teilweise hatten wir das Gefühl, von einer fahrenden Müllverbrennungsanlage gezogen zu werden) eine Fahrt durch die Felder genießen kann. Glücklich, wer von einer hübschen Kubanerin eine Rose geschenkt bekommt und glücklich, wer dabei den Klängen der mitgereisten Musiker lauschen darf, überglücklich, wer all dies nicht alleine hat (-:

kubanische Orangen
Anzeige