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Eindrücke vom Nationalpark Topes de Collantes

Blume bei Topes de Colantes
auf russischem Militärlaster

Aua!!! Oder mit ein paar Worten mehr:
Auf der nächsten Etappe Richtung Trinidad schaukelte uns ein russischer Militärlaster über spitze Steine und aneinandergereihte Schlaglöcher über eine schon lange nicht mehr vorhandene Straße endlich durch die Berge. Fotografieren unmöglich, dafür aber blaue Flecken und kleinere Prellungen im Preis inbegriffen und damit für Leute mit künstlichen Gelenken, Rücken- oder Hüftschäden absolut ungeeignet.

So verdanken wir das einzige Bild von während der Fahrt durch den Nationalpark Topes de Collantes einer Italienerin, die mit Unterstützung ihres Freundes beinahe zwei Minuten brauchte, um uns in der halben Sekunde zwischen zwei Bodenwellen wenigstens in etwa mittig zu treffen.

der el Nicho Wasserfall

An dieser Stelle hätte ich gerne ein Bild einer Schule gezeigt, die mitten im fast unbesiedeltem Bergland mit Solaranlage ausgerüstet wurde. Damit soll es Kindern in ganz Kuba möglich sein,

über Fernsehen, Video und am Computer ausgebildet zu werden. Leider wurde auch diese Aufnahme von den vielen Straßenfragmenten  verhindert.

Anne bei Topes de colantes
Schnapsfrucht

Um so schöner war dafür der Abstecher in den Nationalpark Kubas, wo wir neben der Kaffee- und Cacaobohne zahlreiche Zitrusfrüchte, Tillandsien und Bromelien als einen der Höhepunkte erstmals einen frei lebenden (wahrscheinlich gezähmten) Kolibri bewundern durften. Hier hätten wir Gelegenheit gehabt, in dem Becken eines Wasserfalls zu baden, haben wegen der Trübung des Wassers durch kurz zuvor gefallenen Niederschlägen allerdings darauf verzichtet.

Nicht verzichten sollte man hier hingegen auf Autan, welches wir als einzige dabei hatten und natürlich nicht weitergegeben haben - schließlich wäre dadurch unser Vorteil verkleinert worden und irgendwen müssen die Mücken ja stechen...

VG Wort
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