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Hotel Las Morlas auf Varadero

All-inclusive-Urlaub im Be Live Las Morlas

Das Oasis Las Morlas (frühere Namen des Hotels sind Riu Las Morlas und Be Live) ist eine ruhige Anlage mit all-inclusive Verpflegung, großem Pool in einer schönen und gepflegten Gartenanlage auf Varadero. Die meisten Gäste sind mittleren Alters und stammen aus Spanien, Argentinien und Deutschland.

Direkt am weißen Sandstrand gelegen, befindet sich das Riu-Hotel nur wenige Minuten von Varadero entfernt. Wem der Fußmarsch in die kleine Stadt zu mühsam ist (das kann in der tropischen Hitze durchaus schnell mal passieren), braucht nicht lange auf eine Pferdekutsche oder aber einem »Taxiei« zu warten, welches einen für ein paar wenige Dollar mitnimmt.

Be Live Oasis las Morlas
Poollandschaft im Be Live las Morlas

Außerdem befindet sich beim Hotel eine Bushaltestelle (30-Minuten-Takt), von der aus man für zwei Dollar über die ganze Halbinsel fahren kann.

Blick über den Pool zum Oasis las Morlas
Pool im Oasis las Morlas

Der Strand grenzt direkt an die Hotelanlage an und verfügt über ausreichend Sonnenschirme und Liegen. Handtücher werden vom Hotel gestellt. Bei unseren Spaziergängen am Wasser sahen wir von einer kleinen Stelle beim nahen Golfplatz nahezu keinen Müll. Und das wenige, was sich hätte ansammeln können, wurde täglich von einer "Eselsmüllabfuhr" aufgelesen.

Der feine Sandstrand von Varadero fällt leicht ins sehr warme Wasser hinab und ist damit auch für Kinder ungefährlich.
Am Strand selbst wird Morgengymnastik, Boccia und Volleyball angeboten. Außerdem stehen zwei kleine Tore oft unnütz herum, weil Fußball in der Hitze ist nun doch nicht jedermann Sache.

Anne beim Ausflüge Buchen

Zuzugucken, wenn ein paar Waghalsige (Verrückte?) in der Mittagssonne los stapfen, sich die Fußsohlen grillen und irgendwie dann die Puste haben zu zeigen, was sie alles für Fußball Tricks drauf haben, ist aber schon eine recht unterhaltsame Beschäftigung. Hat man dazu noch ein kühles Getränk in der Hand, um so besser (-;
Das Hotel bietet außerdem mit Tretboot, Tretbootfahrrad u.ä. mehrere Wassersportmöglichkeiten an, welche im all inklusiv enthalten sind.

Restaurants, Essen und Getränke im Las Morlas

Oasis las Morlas - Blick über den Pool
Palmen am Pool des Oasis las Morlas

Das Personal ist nicht nur sehr intelligent (in Varadero besitzen die meisten Hotelangestellten eine akademische Ausbildung), sondern zumeist auch sehr freundlich. Deutsch wird zwar nicht von allen gesprochen, bei Fragen findet sich aber stets jemand, der Auskunft geben kann. Englisch ist kein Problem.
Als besonderes Schmankerl serviert der hoteleigene Gärtner frisch von der Palme gepflückte Kokosnüsse zum Trinken oder Essen.

Wir haben das Personal überaus freundlich in Erinnerung, auch wenn die Kubaner nicht immer die schnellsten waren. So kann es durchaus eine Weile dauern, bis zum Beispiel ausgehendes Besteck am Büfett nachgereicht wird.
Die Animation ist nicht sehr laut und hält sich die meiste Zeit diskret zurück. Wer bei Volleyball, Boccia oder Hufeisenwerfen nicht mitmachen will, wird somit in Ruhe gelassen. Die Animateure selbst wirkten natürlicher als wir es in anderen Ländern erlebt haben.

Oasis las Morlas
am Strand vor dem Oasis las Morlas

Die Mahlzeiten werden als Büfett angeboten. Neben ständig nachgereichten Speisen aus der Küche werden verschiedene Spezialitäten des Hotels auch direkt am Büfett zubereitet. So zum Beispiel alle Fischgerichte, womit man den Kubanern auch nichts weg isst,

weil die »Kreolen« Fisch bis heute für ungenießbar halten.
Bei jeder Mahlzeit wird reichlich Obst (Mango, Banane, Papaya, Orange, verschiedene Melonen ...) serviert.

Lars im Oasis las Morlas

Weil die meisten Hotelgäste den Tag am Strand verbringen, wird das Mittagessen im Strandrestaurant mit überschatteter offener Terrasse sowie einem kleinem umbauten Raum aufgebaut. Getränke waren bei uns alle Original und die Auswahl reichlich.
In den zwei Wochen unseres Aufenthaltes fanden wir immer was wirklich leckeres und mussten auch nie über zu wenig Abwechslung bei den Gerichten klagen. Einzig an unserem ersten Tag waren wir von der Küche ein wenig enttäuscht. Dieser Eindruck legte sich aber mit der Dauer unseres Urlaubes.

Zimmer und Poollandschaft im Las Morlas

Wer denkt, sich im Hotelpool erfrischen zu können, der wird schon an die Poolbar schwimmen müssen, das Wasser nämlich ist auch nicht kälter als in einem Thermalbad. Aufgrund der Wärme war das Poolwasser dann auch sehr stark gechlort.

Innerhalb des verschnörkelten Pools befindet sich eine kleine Liegeinsel und ab und zu sollte man auf die Teilnehmer des Tauchschnupperkurses achten, wenn man ins Wasser springt.

Annette im Hotel Las Morlas

An der Poolbar hieß es beim abendlichen Showprogramm (Tanz, Theater, Sketche und Gags) Cocktails schlürfen (Mojitos wie im Palacio de Valle, Cuba libra, Caipirinha...). Die Barkeeper waren uns gegenüber sehr nett und freuen sich über ein kleines Trinkgeld. Dies muss aber nicht gegeben werden, um an der Bar gut bedient zu werden.

Palme im Oasis las Morlas
Palmengarten vor dem Hotel Oasis las Morlas
Blick von der Terrasse in den Garten des Oasis las Morlas

Alle Zimmer sind mit Minibar, die ebenfalls im all-inclusive inbegriffen ist. Unser Zimmer war sehr sauber und wurde täglich mit frischen Handtüchern bestückt.

Die Handtücher selbst werden kunstvoll zu Schwänen oder anderen Tieren geformt auf dem Bett arrangiert. Alles wirkt sehr einladend, die obligatorische Flasche Rum schmeckte jedoch etwas nach Medizin.

Anne im Zimmer vom Oasis las Morlas

Wir hatten ein Zimmer Richtung Garten und Pool, hätten aber auch eines mit Meerblick (ob das schöner ist?) haben können. Ausgestattet war das Zimmer mit Klimaanlage, die wir allerdings kaum nutzten und Satellitenfernsehen.
Wer aber braucht auf Kuba schon Fernsehen? Naja, als wir von »Land unter« in meiner Studienstadt Dresden hörten (wir haben das Elbhochwasser aus sicherer Entfernung miterlebt), haben wir dann doch mal die Deutsche Welle eingeschaltet.

VG Wort
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