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Häufige Fragen zu unserer Kuba-Reise

Welche Erfahrungen haben wir mit dem Veranstalter gemacht?

Wir haben die Reise und die Ausflüge pauschal bei der Tui gebucht. Dadurch konnten wir schon vor dem Urlaub sicher sein, dass wir in guten Händen sind. So haben der Transfer vom Flughafen zum Hotel in Varadero wie auch die Ausflüge alle gut geklappt.

Schön fanden wir, dass die Gruppen nicht allzu groß waren (kleiner Reisebus bei den Aufslügen nach Trinidad und Guama). Das hat sich auch beim Bootsausflug positiv bemerkbar gemacht, da unser Katamaran nicht einmal halbvoll war, während es auf anderen Booten, die wir im Hafen gesehen haben, ziemlich eng zuging.

Zu welcher Jahreszeit waren wir auf Kuba?

Wir waren im August auf Kuba, also direkt vor der Hurrikan-Saison. So ging auf schon kurz nach der Ankunft im Hotel ein kräftiger Schauer nieder. Die meiste Zeit aber wir die hoch aufragenden Gewitterwolken aus sicherer Entfernung beobachten können,

wie sie sich über dem Meer immer weiter auftürmen. Damit sind wir in den zwei Wochen nur ein oder zweimal nass geworden und hatten ansonsten immer Sonnenschein, allerdings eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Gab es Probleme bei der Einreise?

Als Tourist benötigt man ein Touristenvisum, welches vor der Reise (über den Veranstalter) beantragt und beim Check-in für den Flug kontrolliert wird. Für Bürger der EU reicht dann ein Reisepass, der bei der Einreise noch sechs Monate lang gültig sein muss.

Dieser wird dann einfach mit einem Stempel versehen. Am Schalter wurden wir gefragt, ob wir zuvor in Afrika waren. Grund war die Angst vor Ebola. Die Einreisekarten, die wir im Flieger ausfüllen mussten, wollte hingegen niemand sehen.

Wie sieht es mit dem Geld aus?

Gleich am Flughafen haben wir das erste Schild gesehen, auf dem der Euro willkommen geheißen wurde. Viele Waren wurden im Land lange Zeit nur gegen den US-Dollar verkauft. Daneben hat die Regierung aber auch einen Dollar-Äquivalent geschaffen. Darunter ist kubanisches Geld zu verstehen, welches ähnlich wie der Dollar behandelt wurde.

Zwischenzeitlich wurde der Dollar in Kuba verboten. Deshalb empfehlen wir, möglichst kleine Euroscheine mit auf die Reise zu nehmen - die werden gerne genommen und können eher getauscht werden als ein 50er oder 100er (auch 20-Euro-Scheine sind für vieles schon zu groß).

Erfahrungen bei unserer zweiten Kubareise

Da wir kurz vorm Abflug durch widersprüchliche Meldungen verunsichert wurden, haben wir das meiste Geld in Euro bar mitgenommen. Im Land kann es passieren, dass jeder Schein mehrmals angeguckt und die Nummer aufgeschrieben wird. Das dauert dann seine Zeit. Deshalb wird empfohlen, schon einiges am Flughafen zu wechseln. Aber Vorsicht: wer nicht sofort nachzählt, hat ganz schnell rund 50 Euro verloren. Man wird nur einzeln an den Schalter gelassen.

US-Dollar werden am Flughafen 1:1 in CUC getauscht - allerdings mit einer Gebühr von zehn Prozent, was die Sache kostspielig macht. Außer dem Schalter im Außenbereich gibt es mehrere auf der Check-in-Ebene. Dort haben wir auch einen Geldautomaten gesehen. Im Land haben wir dann in allen größeren Städten Geldautomaten mit Visa-Zeichen gesehen. Geld abheben war trotz aller Warnungen kein Problem. Einmal konnten wir sogar an der Tankstelle mit der Visa-Card bezahlen.

Sind spezielle Impfungen für Kuba nötig?

Kuba ist frei von Malaria. In der Regenzeit treten allerdings immer wieder Dengue-Fieber-Epidemien auf. Wie Malaria wird auch Dengue durch Mücken übertragen. Als Schutzmaßnahmen wird helle, den ganzen Körper bedeckende Kleidung empfohlen. Da es am Strand, wo es wenig Mücken gibt, sehr feucht und warm ist, sollte die lange Kleidung zumindest im Inland, etwa beim Ausflug in den Nationalpark, angezogen werden. Armenviertel sowie Parks sollte man während der Regenzeit meiden.

Das Auftragen eines empfohlenen Mückenabwehrmittels ist obligatorisch.
Für Kuba sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. Das auswärtige Amt Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis a. Das sind die Impfungen, die auch bei uns üblich sind. Bei längeren Aufenthalten werden außerdem Impfungen gegen Typhus, Hepatitis b und Tollwut empfohlen. Weitere medizinische Hinweise gibt das Auswärtige Amt.

Welche Sprache spricht man auf Kuba?

Die Landessprache ist Spanisch, auch in Dialekten, wir sind allerdings auch mit Englisch überall gut zurecht gekommen. Allerdings gilt:

Taxis und auch andere Sachen sind günstiger zu haben, wenn man zumindest ein wenig Spanisch sprechen kann. Im AI-Hotel spielt das dann keine Rolle.

Braucht man einen Adapter, wie ist die Stromspannung?

Auf Kuba gibt es die Steckdosen-Typen A, B, C und L. C entspricht den in Deutschland und Österreich gängigen (schlanken) Eurosteckern, A und B denen in der USA. Den Typ L (drei Löcher nebeneinander) haben wir selbst nie auf Kuba gesehen.

Einen Adapter kann man mitnehmen, da unsere eher schlecht funktioniert haben (so der von Medion bzw. Aldi), haben wir die Steckdose ausgeschaltet und die Sperre in der Steckdose mit einem dünnen Phasenprüfer (Schraubenzieher) gelöst. Es geht aber auch dünner Bleistift oder Kulli. Die Spannung beträgt 110 Volt, in den moderneren Hotels auch 220 Volt.

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