Rancho San Vicente

Übernachten im ruhigen Wald von Viñales

Blick von Zimmer 18 auf das Areal der Rancho san Vicente
Anne auf dem Balkon bei Rancho san Vicente

Ruhe, absolute Stille – das fällt mir ein, wenn ich an das Resort Rancho San Vicente denke. Es liegt außerhalb vom Ort Viñales, sodass wir mit dem Auto etwa zehn Minuten bis dorthin brauchen. Dafür bietet es einen herrlichen, großen Garten und ringsherum nur Natur. Während die älteren Bungalows noch gemauert sind, strahlen die neuen Räume in zweistöckigen Holzhäusern ein einladendes Ambiente aus.

Wir bekommen die Nr. 18. Das ist eines der beiden höchsten Zimmer. Damit müssen wir zwar eine wacklige Holztreppe hinaufsteigen, haben dafür aber einen tollen Ausblick über das gesamte Grün und auf die mit großblättrigen Efeututen bewachsenen Pinien.

Großes Panoramafenster im Zimmer 18 bei Rancho san Vicente

Das Zimmer ist wohnlich eingerichtet und sauber. Obwohl die angrenzenden Zimmer ebenfalls belegt sind, hören wir nachts keinen Piep und können dringend nötigen Schlaf nachholen. Der Wasserdruck in der Dusche ist nicht üppig, aber es geht trotzdem.

Hauptsache, das Wasser ist warm. Aber das Schönste ist das große Panoramafenster und der Balkon, welchen wir einfach nur genießen. Als Krönung bekommen wir an Weihnachten noch eine Flasche Rotwein auf das Zimmer gestellt. So etwas ist immer nett.

Pinien mit Efeututen bewachsen beim Rancho san Vicente
Zimmer Nr. 18 beim Rancho san Vicente
Holzhütten beim Rancho san Vicente

Auf dem Areal gibt es eine Thermal-Quelle, welche für medizinische Anwendungen genutzt wird. Daneben werden Massagen und, in einem kleinen Laden, manchmal Rum und ein paar Souvenirs angeboten.

Für Abkühlung sorgt der hübsch in die Anlage integrierte Pool, welcher allmorgendlich von dem ganzen Grünzeugs der Bäume befreit werden muss.

Holzhaus bei Rancho san Vicente

Das einzige Manko ist das Essen. Das Frühstück verläuft eher chaotisch. Die Tische sind immer gleich belegt und Besteck, Teller, Tassen und Gläser sind abwechselnd Mangelware. Mit etwas Geduld finden wir jedoch alles, was wir brauchen, und geben uns mit dem leckeren Omelette zufrieden.

Das restliche Büfett ist sehr übersichtlich, womit die Teller in aller Regel nicht besonders voll sind. Dadurch kann aber auch nicht so viel herunterfallen, stolpern doch die meisten Touristen auf dem Weg zur überdachten Terrasse die halbhohen Stufen herunter.

Anne beim Weihnachtsessen mit Languste im Paladar la Pimienta
das Paladar la Pimienta in der Nähe vom Rancho san Vicente

Da die Bewertungen nicht für das Restaurant sprechen, das Frühstück eher mau ist und uns sogar das Personal empfiehlt, lieber in einem Paladar in der Nähe zu essen, befolgen wir den Ratschlag.

Nach dem ersten Abend bei Yuri Y Nino gönnen wir uns das Weihnachtsessen mit Languste und erneut reichlich Beilagen im La Pimienta. Da können wir vom Hotel aus hinlaufen und Mojitos trinken, soviel wir wollen. Was für ein schönes Weihnachten.

VG Wort