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Abendspaziergang durch Camagüey

Anne bei den Klatsch- und Tratschfrauen in Camagüey

Auf der Suche nach einem Restaurant gelangen wir am Abend zur Plaza del Carmen, dem wohl schönsten Platz Camagüeys. Eine koloniale Gasse führt uns zur Iglesia Nuestra Señora del Carmen und zu den lebensgroßen Bronze-Statuen auf dessen Vorplatz.

Die Plastiken sollen Szenen aus dem Alltag darstellen, was den Denkmalpflegern gut gelungen ist. Wir treffen auf einen Zeitungsleser, einen alten Mann, der einen Tinajones-Karren vor sich her schiebt und im Kreis sitzende Frauen, die den täglichen Klatsch und Tratsch austauschen.

Tratschweib beim Plaza del Carmen in Camagüey
alter Mann mit Tinajones-Karren beim Plaza del Carmen
Paar beim Plaza del Carmen in Camagüey

Eine faszinierende Atmosphäre strahlt die Plaza San Juan de Dios aus. Sie ist die einzige Plaza aus der Kolonialzeit, die noch komplett im Originalzustand erhalten ist. Für einen Museumsbesuch im gleichnamigen Hospital ist es wohl zu spät.

Dafür gönnen wir uns ein Abendessen mit Meeresfrüchten im Restaurant »1800«. In edler Inneneinrichtung mit feinem Mahagoni-Mobiliar lassen wir es uns gut gehen. Von der bestens sortierten Bar bekommen wir unseren Mojito, dazu kubanische Live-Musik, was will man mehr?

Anne im Restaurante 1800
Bar im Restaurante 1800 in Camagüey
Reiterstandbild des Ignacio Agramonte im gleichnamigen Park

Beim anschließenden Rückweg zum Hotel kommen wir beim Parque Ignacio Agramonte vorbei. Kinder rennen spielend um das Reiterstandbild des Nationalhelden mitten auf dem ehemaligen Exerzierplatz Camagüeys.

Währenddessen sammeln sich die Erwachsenen auf den Marmorbänken, die den Platz säumen – und lassen die Kinder einfach herumtollen, wohl in der Hoffnung, dass diese später einfach ins Bett fallen.

Restaurante 1800 in Camagüey
VG Wort
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