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In den Zuckerrohrplantagen

rund um die Ausgrabungsstätte Alto de los Idolos

Kaffeebüsche und Zuckerrohr in Kolumbien.
Wohnhaus in den Plantagen um San Agustín.

Nach so viel Bewegung zwischen alten Kultstätten und Gräbern braucht es eine Pause. Außerdem sehnen sich einige unserer Reisegruppe nach einem Mittagessen. Beides ist kein Problem.

Denn mit dem Restaurant Casa Loma beim Eingag zum archäologischen Park befindet die nächste Futterstation ja gleich um die Ecke. Wir selbst holen nur rasch etwas zu Trinken und nutzen die Stunde Freizeit lieber, um die Gegend zu erkunden.

Straßen im Hinterland von Kolumbien.
Zuckerrohrplantagen bei San Agustín in Kolumbien.
Gräser entlang der Wege bei den Zuckerrohrfeldern von Kolumbien.

Die Landschaft ist nur dünn besiedelt und sehr hügelig. Entsprechend klein sind die Felder. Dafür sind sie abwechslungsreich. Zuckerrohr wechselt mit Kaffeebüschen und Bananenstauden ab. Dazwischen passieren wir abgeerntete Gemüsefelder und Kuhweiden, Gehölze und kleinere Wiesen. Immer wieder knattern Motorräder, besetzt mit zwei bis vier Personen, an uns vorbei. Angesichts der löchrigen Piste ist dies offenbar die beste Art, sich hier in den Zuckerrohrplantagen fortzubewegen.

Ladengeschäft in den Bergen von Kolumbien.
Schwere LKWs fahren über die schmalen Brücken des Rio Magdalena.

Wir selbst nutzen für die Weiterfahrt lieber wieder unseren Chiva, der bereits auf uns wartet, als wir zum Restaurant zurückkehren. Nun geht die Fahrt gelassener weiter. Bei Isnos erreichen wir eine gut ausgebaute Hauptstraße und fahren kurvenreich zurück nach San Agustín. Ein schöner Aussichtspunkt über einer Schleife des Rio Magdalena bietet die Möglichkeit, auf das Dach des Chivas zu klettern. Personenbeförderung auf dem Dach eines Chivas ist in Südamerika eine gängige Praxis.

Allerdings gilt das nur für Einheimische. Denn es reicht ein unachtsamer Schritt, ein Einfädeln in oder Hängenbleiben an was auch immer oder ein versehentlicher Rempler eines anderen, und schon ist es geschehen um den schönen Ausflug. »Hier ist noch nicht allzu viel passiert«, merkt eine Mitreisende an. Zum Glück aber geht alles gut und nehmen bald alle wieder ihre Plätze im Chiva ein, sodass wir ohne Umweg zum Hospital zurück zu unserer Hacienda fahren können.

Eine Schleife des Rio Magdalena bei San Agustín.
Unsere Reiseleiter und Fahrer bei San Agustín.
VG Wort
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