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beim Poilón

Wanderung zum Poilón bei Assomada 2/2

Wanderung zum Poilón
Bewässerung auf Santiago
Wanderung auf Santiago

Bevor wir den Poilón erreichen, führt der Weg an einem Weiler vorbei und durch Gärten mit Manjok, Kartoffeln, Papaya und Bananen und vielem mehr. Entlang einer Bewässerungsrinne kommen wir schließlich zum Poilón. Eindrucksvoll ragt der Riese über uns in die Höhe.

Und doch ist es eher der mächtige Stammumfang, der den Kapokbaum so besonders macht. Zugleich ist der Baum ein wahrer Lebensretter. So lernen wir später, dass die Rinde leichter als Kork ist und in Rettungsringen verarbeitet wird.

Poilón
Blick durch den Kapokbaum

Nachdem die Bilder vom Poilón im Kasten sind, geht es durch ein ausgetrocknetes Flussbett nach Assomada. Verstreut wachsen Okra auf den Kiesbänken. Damit zählen sie wohl zu den Sachen auf der Insel, die einfach da geerntet werden, wo sie zufällig von ganz alleine gedeihen.

Bald darauf, eine Stunde nach Aufbruch in Cruz Grande, kommen wir zu einer Waschstelle, bei der die Frauen fleißig Hemden, Röcke und Blusen scheuern. Das hatten wir nicht erwartet, aber schön, einmal gesehen zu haben, mit welch einfachen Mitteln Wäsche sauber werden kann (auch wenn wir unsere Waschmaschine natürlich nicht gegen ein Waschbrett eintauschen möchten).

Waschtag
Annette und Kaffee

Gleich nach der Waschstelle wird der Weg steiler und erwartet uns, neben weiteren Spinnen, der schweißtreibende Anstieg auf das Hochplateau von Assomada, der drittgrößten Stadt auf den kapverdischen Inseln.

VG Wort
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