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Pico d’ Antonia

Wanderung am Pico d’ Antonia 1/3

Pico da Antonia
Berglandschaft auf Santiago

Eigentlich hatten wir ja auf dem Rundweg am Pico d’ Antonia wandern wollen, wie er im Rother Wanderführer beschrieben ist. In Calheta erfahren wir jedoch, dass es schönere Möglichkeiten gibt, den Berg kennen zu lernen.

Wir lassen uns überzeugen und fahren, diesmal zusammen mit einem Schweizer, in die Nähe des Botanischen Gartens von São Jorge dos Orgaos, dem Ausgangspunkt unserer Pico da Antonia-Tour.

Destillerie für Grog
Massiv des Pico d' Antonias

Einmal mehr starten wir bei herrlichem Wanderwetter. Dass man in den Bergen auch Pech haben kann, weiß der Schweizer. »Das letzte Mal, als ich hier war, mussten wir die Tour abbrechen, weil das Wasser bis zu einem halben Meter hoch stand«, berichtet er uns. Nun denn, mit uns an seiner Seite wird es sicher klappen.

Bevor es richtig los geht, zeigt uns Kiki aber erst einmal ein Dorf im Talkessel. Die mit Stroh gedeckten Hütten ähneln sehr den Häusern der Rabelados. Doch es sind Grog-Brenner. Das ganze Dorf ist eine einzige Destillerie, in dem die Bewohner Zuckerrohr zur kapverdischen Variante vom Rum verarbeiten.

Dorf in den Bergen
Sicht über das Bergland

Nachdem wir die Siedlung passiert haben, steigt der Weg an, während sich uns einmal öfter auf dieser Reise herrliche Blicke über die weite Gebirgslandschaft bieten. Diesmal ist er der Naturpark der Serra de Pico da Antonia,

der uns mit Panoramen, tiefen Tälern und einer üppigen Vegetation verwöhnt. Schon nach den diesen ersten Eindrücken sind wir froh, dem Vorschlag der Schellmanns gefolgt zu sein.

drei Wanderer
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