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BC Ferries

Überfahrt von Vancouver nach Vancouver Island

Der zweite Morgen unserer Reise startet nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer Taxifahrt an den Flughafen. Schön ist, dass uns der Fahrer direkt zum Schalter von Alamo / National bringt. Weniger schön ist, dass uns die Mitarbeiterin einen größeren Wagen aufquatschen will. Erst sollen wir diesen für 15 Dollar, dann für 10 kanadische Dollar mehr am Tag bekommen. Doch weder ihr Versprechen, dass der größere Wagen gleich viel Sprit verbraucht, noch ihre Bemerkung,

dass sie seit 15 Jahren in der Autovermietung arbeitet, können uns überzeugen. Genauso lehnen wir das rundum sorglos Paket ab, das einen kostenlosen Schlüsselersatz beinhaltet. Kurz darauf sind wir froh, dass wir uns kein größeres Auto haben andrehen lassen. Denn erst, nachdem der eigentlich schon bestehende Vertrag bestätigt ist, wird der gemietete Leihwagen gereinigt. Dadurch dauert es insgesamt fast eine Stunde, bis wir dann endlich zur Horseshoe Bay aufbrechen können.

Aussicht vom Prospect Point zur Lions Gate Bridge Vancouver
beim Prospect Point Stanley Park Vancouver

Der Weg vom Flughafen zum Fährhafen führt durch Vancouver und den Stanley Park, sodass wir noch einen Abstecher zum Prospect Point einlegen, eh wir weiter zum Fährhafen fahren. Dort angekommen, werden wir - wie alle Fahrzeuge - von den BC Ferries-Leuten abgefangen und auf die richtige Lane sortiert.

Schon bei der Anfahrt  sind wir froh, dass wir die Fähre rechtzeitig reserviert haben. Denn während wir bald weiter an die Kasse fahren können, müssen diejenigen ohne Reservierung oft mehrere Fähren abwarten, bis sie endlich nach Vancouver Island übersetzen können.

Warten auf die Fähre bei der Horseshoe Bay
Abfahrt nach Vancouver Island - Horseshoe Bay (Hufeisenbucht)

Gute zwei Stunden später ist Boarding Time. Auch wenn die Fähre, in unserem Fall die Coastal Renaissance, 40 Minuten Verspätung hat, so sind wir doch überrascht, in welch kurzer Zeit einige hundert Fahrzeuge,

darunter jede Menge Pick-ups mit Wohnwagenanhänger und Wohnmobile, auf den drei Parkdecks eingefahren sind. So haben wir kaum ein Plätzchen gefunden, als die Fähre auch schon ablegt, und das, obwohl wir zu den ersten Passagieren an Bord gehörten.

auf der Fähre Coastal Renaissance BC Ferries
auf der Fähre Coastal Renaissance BC Ferries

Auf den oberen drei Decks der Coastal Renaissance gibt es verschiedene Aufenthaltsräume und, für Kinder, Spielecken, Läden, Fastfood-Restaurants und Cafés. Nach der langen Wartezeit ganz praktisch: auch Toiletten sind alle paar Meter zu finden. Gegessen haben wir an Bord nichts, wohl aber sind wir auf dem Sonnendeck spaziert.

Wobei, als das Schiffshorn ertönte, hätte es Annette beinahe vom Deck gepustet...
Ansonsten aber kann man es auch oben durchaus längere Zeit gut aushalten, da der vordere Bereich des Sonnendecks durch Scheiben geschützt ist und das Schiff ja auch eine Leeseite hat.

VG Wort
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