Anzeige

Tee und Kuchen in der Villa Angelica

Ein Luxus, den man sich durchaus mal gönnen kann

Veranda vom Café Villa Angelica
Tortenbüfett in der Wohnstube der Villa Angelica

Als erste Möglichkeit an Land nennt uns der Reiseführer das Sommercafé beim Folklorezentrum Tomtebo. Weil dieses genauso verlassen aussieht wie das Antin Kaffeliiteri, laufen wir ein Stück weit Richtung Kunstmuseum. Damit kommen wir als nächstes zur Villa Argentina. Auch hier gibt es ein Café.

Im Gegensatz zu den anderen beiden sieht dieses bei unserem Besuch nicht verlassen aus. Leider aber ist es geschlossen. Da nützt es auch nichts, dass wir wenige Meter weiter von der zweiten Zufahrt der Villa nochmals zu dem Café laufen. Erst, als wir das Kunstmuseum passiert haben, finden wir mit der Villa Angelica ein geöffnetes Café.

Genieß den Tee, er war teuer genug!
Terrasse vom Café Villa Angelica in Helsinki

Die Aufmachung des Cafés hat was. So sieht die Villa auf dem ersten Blick gar nicht so aus, als könnte man da so einfach hineinlaufen. Einzig das Schild vor dem Eingangsbereich ermutigt uns, in die Villa zu gehen. Über einen Flur kommen wir ins Wohnzimmer. Alles sieht sehr privat aus.

Rund ein Dutzend Kuchen und Torten, die eng an eng auf dem großen Stubentisch stehen, erinnern eher an ein Geburtstagsfest als an ein Café. Und doch gibt es eine kleine Theke und lässt sich bald die Frau des Hauses blicken, die uns bittet, auf der urgemütlichen Veranda Platz zu nehmen. Alles ist sehr heimelig.

Eingang zum Café Villa Angelica
Annette fühlt sich in der Villa Angelica wohl.

Während ich es mir in einem der Rattansessel bequem mache, geht Annette nach den Kuchen und Tee fragen. Allerdings kommt sie schon bald wieder. Denn anders als bei Muttern ist in der Villa Angelica Selbstbedienung. Schließlich ist die Gastgeberin damit beschäftigt, mit einer Angestellten (oder Freundin) die nächsten Torten und Kuchen zuzubereiten.

Die Zeit zum Kassieren aber findet sie doch. Den Preis für je ein Stück Kuchen und zwei Tassen Tee behalten wir jetzt mal für uns. Einmal aber, so sind wir uns nach dem ersten Schrecken einig, kann man sich den Luxus aber durchaus gönnen.

VG Wort
Anzeige