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Abstieg von Ober-Mürtschen über Mürtschenfurggel zum Spaneggsee

Rundwanderung ab Habergschwänd um den Mürtschenstock 6/8

Westseite vom Mürtschenstock
Pfeifengraswiese bei Mürtschenfurggel

Eine Stunde nach der alpinen Kneipp-Wanne und der wohlverdienten Mittagspause auf einem Felsen nahe einer Pfeifengraswiese (mit Schnittlauch) passieren wir Ober Mürtschen, den südlichsten Punkt der Wanderung.

Wer Glück hat, findet in der Alp eine weitere Möglichkeit zur Einkehr. Leider drängt uns nach den vielen kleinen Pausen die Zeit, sodass wir ohne zu Verweilen den Mürtschenfurggel in Angriff nehmen müssen.

Alp Ober-Mürtschen
Grauer Alpendost (Adenostyles alliariae)

Nach einem abermals schweißtreibenden Aufstieg eröffnet sich uns auf dem Mürtschenfurggel eine schöne Sicht auf den Schilt, (Glarner) Fronalpstock, Schijenstock und Nürenchamm. Währenddessen erfreuen uns am Wegrand Bärtige Glockenblumen, der dem Gelben Enzian ähnelnde Weiße Germer und größere Fluren mit Grauen Alpendost.

Zugleich wird deutlich, dass dem Wetter hier oben nicht mehr zu trauen ist. Denn trotz des Sonnenscheins wirkt die Luft inzwischen deutlich feuchter als noch am Morgen.

Bärtige Glockenblume (Campanula barbata)
Abstieg vom Mürtschenfurggel zum Spaneggsee
Weißer Germer (Veratrum album)

Tatsächlich dauert es nur eine gute halbe Stunde, bis sich das Wetter komplett ändert. Waren erst nur vereinzelte Wölkchen am Himmel zu sehen, waren die Gipfel des Mürtschenstocks von den Wolken verdeckt.

Noch eh wir den Spaneggsee, einen Karstsee ohne oberirdischen Abfluss, passieren bzw. die Moräne eines bis auf ein geschütztes Schneefeld abgeschmolzenen Gletschers überqueren, ist der Himmel komplett zugezogen.

Spaneggsee
Blick über einen ehemaligen Gletscher zum Mürtschenstock
VG Wort
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