Anzeige

Aufstieg östlich des Mürtschenstocks zum Robmen

Rundwanderung ab Habergschwänd um den Mürtschenstock 5/8

Was sollen wir sagen? Am oberen Ende vom Meerenboden wartet mit dem Aufstieg zum Robmen die nächste steile Passage auf uns. Bei einer Steigung von bis 27 Prozent kommen wir nur langsam voran. Die Mittagshitze tut das ihre, sodass unser Wasservorrat rasch schwindet.

Zum Glück haben wir die Ostseite des Mürtschenstocks mit seinen Hauptgipfeln Ruchen, Fulen und Stock (von links nach rechts) bereits ausgiebig angeschaut. Denn nun brauchen wir unsere Kraft für andere Dinge.

Blick von Robmen zum Ruchen (links), Fulen und Stock
Blick von Robmen Richtung Firzstock

Um so schöner ist das Gefühl, endlich oben angekommen zu sein. Wenn auch der höchste Punkt der Wanderung noch vor uns liegt, haben wir die meisten Höhenmeter und steilsten Abschnitte der Tour geschafft. Ein am Wegweiser »Robmen« angebrachtes Schild verspricht uns zudem,

wenige Schritte abseits des Wegs ein Kaffee zu bekommen. Leider bleibt es beim Versprechen, da die Hütte zu ist. Dafür aber erreichen wir nach einem kurzen Stück Richtung Spanegg-Talalpsee einen Brunnen mit frischem Wasser.

an heißen Tagen wichtiger Brunnen
Bergpfad von Robmen nach Mürtschenfurggel

Beruhigt, dass unsere Wasservorräte jetzt trotz der zunehmenden Wärme reichen werden, kommen wir ein kurzes Stück weiter zu einer Badewanne. Aber was heißt hier Badewanne? Es ist eine einfache Variante eines Kneipp-Beckens.

Oder besser gesagt: eine kältere Variante. Denn bei dem Wasser, das der Wanne zugeführt wird, handelt es sich um Schmelzwasser der auch im August noch existenten Schneefelder des Mürtschenstocks.

Tal südwestlich vom Mürtschenstock
eiskaltes Schmelzwasser unterhalb vom Mürtschenstock
VG Wort
Anzeige