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Mattstock - Aufstieg zum Gipfel

Wanderung von Amden auf den Mattstock 3/8

Arbeiterhütte am Mattstock
Wegmarkierung auf dem Mattstock-Bergweg

Nach der Alp Walau gewinnen wir rasch an Höhe. Mit anderen Worten: auf dem steilen Bergweg zum Mattstock kommen wir sehr bald ins Schwitzen. Daran können auch die ersten Schneeflecken nichts ändern, die wir zwei Stunden nach Aufbruch in Amden erst passieren, dann überqueren müssen.

Zugleich erfordert der Aufstieg Trittsicherheit, da der Weg über Geröllhalden verläuft, in denen die Lücken zwischen den Felsbrocken stellenweise noch vom Schnee verdeckt sind.

Bergweg auf den Mattstock
Blick zurück Richtung Hinter Höhi
Annette und der Schnee...

Nachdem wir einen schmalen Waldstreifen mit ersten kleineren Verbauungen durchquert haben, kommen wir in einen Bereich mit schweren Verbauungen. Zig Tonnen Stahl wurden unterhalb des Bergrückens installiert, um den Abgang von Schneelawinen zu verhindern.

Ein Blick hinab ins Tal genügt, um zu wissen, wie wichtig die gewaltigen Schutzmaßnahmen für die Menschen hier oben sind. Denn bis zum fast 1000 Meter tiefer gelegenen Amden gibt es kaum Bäume, die eine größere Lawine bremsen oder gar stoppen könnten.

Lawinenschutz am Mattstock
Aussichtskanzel Speer

Die Arbeit am Berg kann für die Männer nur eine Plackerei sein. Denn außer einem Drahtseil, über das die schweren Stützen, Träger und Planken sowie der Beton für die Fundamente bis zu einer Schutzhütte hinauf gezogen werden kann, gibt es am Mattstock keine erkennbaren Hilfsmittel.

Dabei ist der Aufstieg auch ohne Material oder Werkzeuge anstrengend genug. Wir zumindest suchen uns schon unterhalb des Gipfels eine windgeschützte Stelle für unsere erste richtige Rast.

Aussicht vom Mattstock über die Alp Walau zum Walensee
VG Wort
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