Dresdner Hofkirche - Kathedrale St. Trinitatis

Katholisches Pendant zur Frauenkirche

Die Dresdner Hofkirche, heute: Kathedrale St. Trinitatis, zählt zu den wirkungsvollsten Gebäuden, die sich dem Betrachter vom nahen Altstädter Ufer zeigen. Von der Seite hingegen wirkt der Bau etwas aufgesetzt, da der obere Teil deutlich kleiner ist als der untere Hauptbau. Dass auch sie im barocken Stil errichtet wurde,

ist kein Zufall. Denn während einen Steinwurf weiter noch immer an der Dresdner Frauenkirche gebaut wurde, gab Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen den Bau der Kathedrale 1739 in Auftrag. Damit versteht sich die Hofkirche wohl als katholisches Pendant zur Frauenkirche.

Während draußen 78 Skulpturen von Lorenzo Mattielle die Balustrade schmücken, beeindruckt im Innern das größte deutsche Altarbild mit der Himmelfahrt Christi von Anton Raphael Mengs den Besucher. Von 1752 bis 1761 hat der Künstler an dem zehn Meter hohen und viereinhalb Meter breiten Gemälde gearbeitet.

Welch hohe Bedeutung die Hofkirche besaß, zeigt die Wettiner Gruft, in der neben den Königen von Sachsen (unter ihnen auch der Bauherr, der als August III. König von Polen wurde) zahlreiche weitere Mitglieder des sächsischen Herrscherhauses ruhen. Etwas makaber ist vielleicht, dass ein paar bereits einige Jahre vor Baubeginn der Hofkirche gestorben sind.

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