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Calle de Las Damas

Calle de Las Damas

Auf dem Weg vom Fort Ozama zum Panteón Nacional kommen wir in die Calle de Las Damas, sprich: die Damenstraße. Wer jetzt glaubt, dass einen hier Schuhläden auf Schritt und Tritt begegnen, irrt allerdings. Auch gibt es hier sonst eigentlich nichts zu kaufen. Dafür aber ist die Calle de Las Damas die älteste gepflasterte Straße der Stadt. Dieses geschah angeblich auf den Wunsch der Damen, irgendwo spazieren gehen zu können, ohne sich die Röcke zu verdrecken.

Kindermuseum in der Damenstraße
Ehrensoldat im Panteon

Was wir absolut nicht mögen und aus jedem Kinderzimmer möglichst verbannt gehört, sind Kriegsspielzeuge. Genauso wie wir denken offensichtlich auch die Betreiber des Spielzeugmuseums in Santo Domingo. Dieses nämlich, so Hennie, besitze als einziges öffentliches Gebäude einen Metalldetektor am Eingang. Seiner Frage, ob man ein solches Gerät zuallererst in einem Museum für Kinder braucht, schließen wir uns gerne an.

Panteon

Schräg gegenüber und damit ebenfalls an der Damenstraße, befindet sich der Eingang zur Nationalen Gedenkhalle. Nach ein paar Schluck aus einer Wasserflasche genau der richtige Ort, um sich ein wenig von der Hitze zu erholen.
Bevor der ehemalige Diktator Trujillo das Gebäude (ab 1955) nutzte, um dominikanische Patrioten und bedeutende Personen zu ehren, fanden hier Theateraufführungen statt, diente der Bau als Tabaklager und beherbergte er das Seminar San Fernando.
Kaum zu glauben, dass der festungsähnliche Bau ursprünglich eine Jesuitenkirche war. Trujillo übrigens blieb eine Ehrung in der Heldenhalle vorenthalten.

VG Wort
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