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Alcázar de Colón

Eine Rampe verbindet die Damenstraße mit dem Platz vorm Palast des Diego Kolumbus. Nachdem dieser von wenigen spanischen Architekten sowie 1.500 indianischen Zwangsarbeitern (1510 - 1516) erbaut wurde, blieb das angeblich ohne einen Nagel geschaffene Gebäude nach dem Tod von Bartolomé Colón (1549) lange Zeit unbewohnt.

Versuche, den Palast als Gefängnis zu nutzen scheiterten. Nachdem mehrere Teile der Anlage einbrachen, diente der Bau den Dominikanern sogar zeitweise als Steinbruch. Erst 1955 begann die Restaurierung und zwischen 1965 und 1968 erhielten die Räume ihr ursprüngliches Dekor zurück.

Alcázar de Colon
im Alcázar de Colon

Der Alcázar de Don Diego Colón ist heute ein Museum. Die im kolonialen Stil eingerichteten Zimmer vermitteln uns einen guten Eindruck, wie die Eroberer damals gewohnt haben. Anders als im Fort und im Panteón Nacional zeigt uns allerdings nicht Hennie,

sondern ein staatlicher Museumsführer die einzelnen Räume. Sein Deutsch ist zwar nicht ganz so gut, dafür aber können wir uns auch abseits der Gruppe in dem Palast umschauen und ungestört fotografieren.

Alcázar de Colon
Alcázar de Colon

Besonders lohnenswert ist der Besuch des Palastes übrigens bei heißen Wetter. Denn die Räume sind angenehm luftig gehalten und vor allem von den oberen Arkaden lässt sich das Treiben auf dem Palastplatz ungestört beobachten.

Bis sich der eigene Körper schließlich akklimatisiert hat, der Reiseführer zum nächsten Programmpunkt ruft oder es einen zu den nahe gelegenen (Touristen-) Cafés zieht.

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